An Allegory (Vision of a Knight) Raphael (1483-1520)
Raphael – An Allegory (Vision of a Knight)
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Maler: Raphael
Ort: National Gallery, London.
Was wir vor uns haben, ist eine phantasievolle Allegorie. Gelehrte glauben, dass es Teil eines Diptychons ist. Der Maler hat das Thema einem Gedicht eines berühmten römischen Dichters entlehnt. Vor uns befindet sich das erste Gemälde. Raphael stellt einen Helden dar, der die richtige Entscheidung treffen muss. Er muss sich entscheiden, was ihm wichtiger ist: Vergnügen oder Tugend. Wir sehen den Ritter, der unter einem Lorbeerbaum einen mächtigen Schlaf schläft.
Eine Beschreibung des Gemäldes "Der Traum des Ritters" von Raphael Santi
Was wir vor uns haben, ist eine phantasievolle Allegorie. Gelehrte glauben, dass es Teil eines Diptychons ist. Der Maler hat das Thema einem Gedicht eines berühmten römischen Dichters entlehnt. Vor uns befindet sich das erste Gemälde. Raphael stellt einen Helden dar, der die richtige Entscheidung treffen muss. Er muss sich entscheiden, was ihm wichtiger ist: Vergnügen oder Tugend.
Wir sehen den Ritter, der unter einem Lorbeerbaum einen mächtigen Schlaf schläft. Sie teilt das Bild in zwei Teile. Das Gemälde zeigt auf jeder Seite eine Frau. Auf der linken Seite ist ein eindrucksvolles Bild wahrer Tugend zu sehen. Sie hält ein klassisches Symbol der Tugend, ein Buch und ein scharfes Schwert. Auf der rechten Seite des Gemäldes sehen wir eine Personifikation des wahren Vergnügens. Sie hält dem Ritter eine Blume hin, ein wahres Symbol der Liebe.
Der Künstler wollte diesem Werk eine sehr tiefe Bedeutung verleihen: Der Ritter muss diese beiden Fäden in seinem Leben in Einklang bringen.
Dem Maler gelingt es, die Unterschiede in den Charakteren der Frauen durch ihre äußere Erscheinung und bestimmte Kleidung zu vermitteln. Wir sehen, Tugend ist streng gekleidet. Ihr Kopf ist bedeckt. Pleasure trägt ein modisches Kleid von exquisitem Stil. Ihr Haar ist verspielt offen und kokett mit einer prächtigen Blume und üppigen Perlen geschmückt.
Der Tugend wird ein anspruchsvoller Weg angeboten. Wir sehen sie vor einer Kulisse aus hohen Bergen und einer Burg mit spitzen Gipfeln. Er ist über eine Brücke erreichbar. Das Vergnügen hingegen wird durch eine unfassbar weiche Landschaft dargestellt, die direkt zu einem schönen, sonnenbeschienenen See führt.
Wir haben nicht das Gefühl, dass die beiden Frauen in Konkurrenz zueinander stehen. Der Künstler zeigt, dass Tugend und Vergnügen absolut gleiche Chancen haben. Wir haben nicht das Gefühl, dass die Vision zu einer Art scharfer moralischer Entscheidung für den Helden wird. Der ideale Ritter muss alle diese Eigenschaften in sich vereinen.
Zunächst wollte Raphael die Lust als Verführerin darstellen. Dies ist nur auf der Skizze zu sehen. Auf der Leinwand ist sie jedoch eher bescheiden gekleidet. Sie ist der Lohn eines wahren Ritters.
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Kaum
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