Emilia Pia da Montefeltro Raphael (1483-1520)
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Raphael – Emilia Pia da Montefeltro
Ort: Museum of Art, Baltimore.
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Ihr Gesicht ist von einer gewissen Ernsthaftigkeit geprägt. Die Augen sind geradeaus gerichtet und wirken aufmerksam, wenn auch nicht unbedingt freundlich. Die Lippen sind leicht geöffnet, fast als ob sie kurz davor wäre, etwas zu sagen. Die Wangen sind rosig, was auf eine gewisse Gesundheit und Vitalität hindeutet.
Der Hintergrund ist bewusst unscheinbar gehalten, was die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die dargestellte Person lenkt. Die dunkle Farbgebung erzeugt eine gewisse Schwere und Würde. Es entsteht ein Eindruck von Kontemplation und innerer Einkehr.
Es scheint, dass der Fokus auf der Darstellung der Persönlichkeit und des inneren Zustands der Frau liegt. Die Einfachheit der Kleidung und die fehlenden dekorativen Elemente unterstreichen diese Tendenz. Man könnte interpretieren, dass die Künstlerin oder der Künstler hier nicht primär eine äußere Schönheit darstellen wollte, sondern eher einen Einblick in die Seele der dargestellten Person gewähren. Es liegt eine gewisse Distanz in der Darstellung vor, die nicht unbedingt als emotionaler Rückzug zu verstehen ist, sondern eher als Ausdruck einer tiefen Kontemplation. Die geradeaus blickende Gestalt und die wenig geschminkten Gesichtszüge lassen auf einen Menschen schließen, der sich seiner Rolle und seines Standes bewusst ist und dies auch in seinem Auftreten zum Ausdruck bringt.