The Vision of Ezekiel Raphael (1483-1520)
Raphael – The Vision of Ezekiel
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Maler: Raphael
Auf dem Bild ist deutlich zu erkennen, wie sehr Raffael vom Werk eines anderen Künstlers, Michelangelo, beeinflusst wurde. In der Mitte des Bildes ist eine heilige Gruppe dargestellt - die vier Evangelisten werden durch vier Tiere repräsentiert. In der Mitte steht der unbekleidete Gottvater. Sein Körper ist stark und jung, er ist umgeben von einem Adler, einem Engel, einem Löwen und einem Stier, flankiert von zwei Cherubim-Babys.
Beschreibung von Raphael Santis Die Vision des Hesekiel
Auf dem Bild ist deutlich zu erkennen, wie sehr Raffael vom Werk eines anderen Künstlers, Michelangelo, beeinflusst wurde. In der Mitte des Bildes ist eine heilige Gruppe dargestellt - die vier Evangelisten werden durch vier Tiere repräsentiert. In der Mitte steht der unbekleidete Gottvater. Sein Körper ist stark und jung, er ist umgeben von einem Adler, einem Engel, einem Löwen und einem Stier, flankiert von zwei Cherubim-Babys. Optisch ähnelt Gott dem heidnischen Gott Jupiter. In der Renaissance wurde Gott als alter Mann dargestellt, der notwendigerweise lange weiße Haare und einen wallenden Bart hatte. Die winzige Figur des Hesekiel ist für uns nur am unteren Rand des Bildes sichtbar, wobei ein heller Lichtstrahl auf ihn gerichtet ist. Im unteren Teil des Gemäldes ist eine Landschaft mit einem Baum in der Mitte dargestellt. Ein schwerer, düsterer Himmel hängt über ihm.
Das Gemälde ist einem Kapitel der Bibel gewidmet, in dem es um den jüdischen Propheten Hesekiel geht. Er hatte eine Vision, die von Naturkatastrophen begleitet war - starke Winde, Flammen und ein Glühen ringsum. Inmitten des Feuers sah Hesekiel vier Tiere in Form von Adlern, Löwen, Stieren und Menschen, die dem Betrachter unbekannt waren. Zwei Flügel bedeckten ihren Körper, während zwei gekreuzt waren und etwas vor Hesekiel abschirmten, das sie beschützen wollten.
Trotz seiner geringen Größe gelingt es dem Gemälde, dem Betrachter eine Vorstellung davon zu vermitteln, was für ein Meister Raphael Santi war. Er stand vor der schwierigen Aufgabe, allen zu zeigen, wie schnell Gott, der Vater, fliegt.
Die Vision des Hesekiel, gemalt in Öl auf Holz, ist 40x30cm groß. Es wurde für den Grafen von Verona, Vincenzo Ercolani, gemalt.
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Um diese zentrale Figur gruppieren sich drei puttenähnliche Gestalten. Sie scheinen in kindlicher Anbetung aufzublicken und verstärken so den Eindruck der göttlichen Verehrung. Ihre Positionierung rund um die zentrale Figur suggeriert eine Art himmlische Entourage, eine Bewahrung und Unterstützung der göttlichen Macht.
Unterhalb dieser göttlichen Szene befindet sich eine fantastische Kreatur, die sich aus den Attributen verschiedener Tiere zusammensetzt. Der Körper ähnelt dem eines Stiers, während der Kopf eines Löwen angebracht ist. Diese chimärische Gestalt trägt die zentrale Figur auf ihrem Rücken, was eine Verbindung zwischen der irdischen und der göttlichen Sphäre herstellt. Das Tier ist kraftvoll dargestellt, was die Stärke und den Transport der göttlichen Figur unterstreicht.
Der Hintergrund ist von einem dramatischen Himmel erfüllt, der aus wirbelnden Wolken und Lichtstrahlen besteht. Diese Elemente schaffen eine Atmosphäre von Übernatürlichkeit und Transzendenz und lenken den Blick auf die zentrale Vision. Im unteren Bereich der Darstellung ist eine Landschaft angedeutet, die jedoch in den Hintergrund gedrängt wird und nur als eine vage Andeutung der irdischen Welt dient.
Die Komposition wirkt dynamisch und aufwühlend, verstärkt durch die Bewegung der Flügel und die dramatische Lichtführung. Die Farbgebung ist warm und kräftig, mit einem Fokus auf Rottöne und Goldtöne, die die göttliche Natur des Themas betonen.
Die subtextuelle Ebene dieser Darstellung legt nahe, eine Botschaft der göttlichen Macht und des göttlichen Eingreifens in die Welt. Die Vision vermittelt ein Gefühl von Hoffnung und Erlösung, doch auch von Ehrfurcht und Respekt vor dem Göttlichen. Die Kombination aus menschlichen und tierischen Elementen deutet auf eine Verbindung zwischen der irdischen und der himmlischen Welt hin, wobei der Mensch in der Nähe des Göttlichen dargestellt wird. Die Darstellung wirkt wie eine Allegorie von göttlicher Führung und Schutz.