1967 Personnages rembranesques Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1962-1973
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Pablo Picasso Period of creation: 1962-1973 – 1967 Personnages rembranesques
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Links im Bild dominiert eine hochgewachsene Figur, deren Körperhaltung eine gewisse Unruhe oder vielleicht auch Melancholie suggeriert. Die Darstellung ist linear und reduziert, die Konturen wirken fast skizzenhaft. Die vertikale Ausrichtung der Gestalt kontrastiert mit den anderen Figuren, die eher in einer horizontalen Ebene angeordnet sind.
Im Zentrum des Blattes befindet sich eine männliche Figur, deren Gesichtsausdruck schwer zu deuten ist – ein Hauch von Ironie oder vielleicht auch Trauer scheint darin mitschwingen. Die Darstellung des Gesichts ist detailreich und konzentriert sich auf die markanten Züge: das dichte Bartwuchs, die markante Nase und die leicht zusammengekniffenen Augen. Die Kopfbedeckung, ein breiter Hut, verleiht der Figur eine gewisse Würde oder Autorität.
Rechts von dieser zentralen Gestalt ist eine weitere Gesichtsdarstellung zu erkennen. Diese wirkt distanzierter, fast beobachtend. Die Lippen sind leicht geöffnet, als ob die Person etwas sagen wollte, doch die Mimik bleibt unentschlossen und geheimnisvoll. Die Darstellung ist weniger detailliert als die der zentralen Figur, was einen Eindruck von Distanz oder vielleicht auch einer flüchtigen Begegnung vermittelt.
Die Farbgebung ist gedämpft und monochrom, wobei Grautöne und Brauntöne dominieren. Diese reduzierte Palette verstärkt den Ausdruckscharakter der Zeichnung und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Linienführung und die Formen. Die Aquarellflächen wirken teilweise transparent und verschwommen, was einen zusätzlichen Effekt von Bewegung und Unsicherheit erzeugt.
Es scheint, als ob der Künstler eine Gruppe von Charakteren eingefangen hat, die in einem Moment der Reflexion oder des Innehaltens dargestellt werden. Die Figuren stehen nicht in einer offensichtlichen Beziehung zueinander, sondern wirken eher wie Beobachtungen aus dem Leben, die nebeneinandergestellt wurden. Die Zeichnung suggeriert eine Auseinandersetzung mit menschlicher Existenz, mit den Facetten der Persönlichkeit und den flüchtigen Momenten des Lebens. Die fragmentierte Darstellung und die unklare Beziehung zwischen den Figuren lassen Raum für Interpretationen und regen dazu an, über die verborgenen Geschichten hinter diesen Gesichtern nachzudenken. Die Signatur in der oberen rechten Ecke verleiht dem Werk eine persönliche Note und unterstreicht den intimen Charakter der Darstellung.