1939 Femme assise au chapeau 5 Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1931-1942
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Pablo Picasso Period of creation: 1931-1942 – 1939 Femme assise au chapeau 5
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Die Frau nimmt in der Bildmitte Platz, ihre Haltung wirkt starr und unnatürlich. Die Gesichtszüge sind fragmentiert und verschoben, die Augen blicken uns direkt entgegen, doch ohne Wärme oder Emotion zu vermitteln. Ein Hut, dessen Form an eine einfache geometrische Figur erinnert, krönt ihren Kopf und verstärkt den Eindruck einer maskenhaften Erscheinung.
Die Farbpalette ist auf verschiedene Brauntöne und Grautöne beschränkt, was zur gedrückten Atmosphäre beiträgt. Die Konturen sind deutlich herausgearbeitet, während die Flächen oft ungleichmäßig gefüllt sind, was eine gewisse Rauheit und Unvollkommenheit suggeriert. Der Hintergrund verschwimmt in einem diffusen Grau, wodurch die Figur stärker hervorgehoben wird.
Es liegt der Eindruck vor, dass es dem Künstler weniger um die realistische Wiedergabe einer Person geht als vielmehr darum, ihre innere Verfassung oder einen bestimmten Zustand zu erfassen. Die Strenge der Form und die Kargheit der Farbgebung könnten eine Melancholie oder sogar eine gewisse Angst widerspiegeln. Die direkte Konfrontation mit dem Blick der Frau kann beim Betrachter ein Gefühl von Unbehagen erzeugen, während die fragmentierte Darstellung des Körpers eine Entfremdung suggeriert.
Die Signatur in der unteren rechten Ecke, datiert auf 1939, könnte im historischen Kontext eine zusätzliche Bedeutungsebene eröffnen und auf die politischen Spannungen und Unsicherheiten dieser Zeit verweisen. Es ist denkbar, dass das Werk als Ausdruck einer inneren Zerrissenheit oder als Kommentar zur Entmenschlichung in Krisenzeiten interpretiert werden kann. Die Frau erscheint hier weniger als Individuum, sondern eher als Symbol für eine bestimmte Stimmung oder ein bestimmtes Gefühl der Zeit.