1938 Femme aux mains jointes Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1931-1942
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Pablo Picasso Period of creation: 1931-1942 – 1938 Femme aux mains jointes
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Der Hintergrund besteht aus einer grob skizzierten Struktur, die an eine Art Sitzgelegenheit oder einen Rahmen erinnern könnte, wodurch die Frau optisch eingebettet wird. Die Farbgebung ist gedämpft und warm gehalten; dominierende Töne sind Ocker, Beige und Braun, was dem Bild eine gewisse Schwere verleiht. Die Linienführung ist prägnant und dynamisch, sie erzeugen ein Gefühl von Bewegung und Unruhe.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Darstellung der Hände, die vor der Brust gefaltet sind. Diese Geste vermittelt einen Eindruck von Besorgnis, Schutzsuche oder vielleicht auch Resignation. Die gekreuzten Arme wirken wie eine Barriere zwischen der Frau und der Außenwelt. Die Positionierung der Hände im Zentrum des Bildes verstärkt ihre symbolische Bedeutung.
Es liegt die Vermutung nahe, dass das Werk mehr als nur ein Porträt sein will. Die Fragmentierung des Körpers, die angespannte Körperhaltung und die melancholische Ausstrahlung lassen auf eine tiefere psychologische Ebene schließen. Die Darstellung könnte als Ausdruck von Angst, Isolation oder Verlust interpretiert werden – Gefühle, die in einer Zeit politischer Unsicherheit und gesellschaftlicher Umbrüche besonders präsent sein dürften. Die Künstlerin scheint hier nicht primär an der realistischen Wiedergabe einer Person interessiert zu sein, sondern vielmehr an der Vermittlung eines emotionalen Zustands. Die Reduktion auf das Wesentliche ermöglicht es dem Betrachter, sich intuitiv mit den dargestellten Gefühlen zu verbinden und eigene Interpretationen zu entwickeln.