1923 Femme assise1 Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1919-1930
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Pablo Picasso Period of creation: 1919-1930 – 1923 Femme assise1
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Die Frau sitzt in einem Stuhl, der durch grobe, schnelle Linien angedeutet wird. Ihre Haltung wirkt etwas angespannt, fast verkrampft; die Schultern sind hochgezogen, der Kopf leicht geneigt. Die Darstellung ihrer Kleidung ist sehr vereinfacht, mit einer Vielzahl paralleler Linien, die eine Art Textur suggerieren und gleichzeitig die Form auflösen. Diese Technik verleiht dem Gewand eine beinahe vibrierende Qualität.
Das Gesicht der Frau ist detaillierter gezeichnet als der Rest des Körpers. Die Augen sind auf den Betrachter gerichtet, was einen direkten Blickkontakt herstellt. Der Ausdruck ist schwer zu deuten; er könnte Melancholie oder Nachdenklichkeit ausdrücken. Das Haar ist hochgesteckt und mit einer dichten Ansammlung von Linien dargestellt, die eine gewisse Unruhe vermitteln.
Die Zeichnung wirkt wie ein kurzer Moment eingefangen, eine flüchtige Studie. Die schnellen, dynamischen Striche lassen den Eindruck entstehen, dass der Künstler versucht hat, die Essenz der Frau und ihrer Haltung schnell zu erfassen.
Subtextuell könnte die Darstellung eine Ahnung von Isolation oder innerer Zerrissenheit vermitteln. Die angespannte Körperhaltung und der unsichere Blick könnten auf eine innere Unruhe hindeuten. Der reduzierte Stil, die Vereinfachung der Formen, verstärken diesen Eindruck von Distanz und Abgeschiedenheit. Es entsteht ein Gefühl des Beobachtens, als ob wir Zeugen eines privaten Moments werden, ohne ihn vollständig zu verstehen. Die Zeichnung lädt den Betrachter dazu ein, sich in die Stimmung der Frau hineinzuversetzen und ihre Gedanken zu erahnen.