1926 Guitare2 Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1919-1930
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Pablo Picasso Period of creation: 1919-1930 – 1926 Guitare2
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Das zentrale Element besteht aus einem grob gewebten Stoffstück, dessen Textur durch die unregelmäßige Anordnung der Fäden und die sichtbaren Knoten betont wird. Ein kreisförmiges Loch ist in diesen Stoff eingelassen, wodurch ein Blick auf den darunterliegenden Hintergrund ermöglicht wird – eine subtile Andeutung von Tiefe und Durchlässigkeit. Von diesem zentralen Element gehen dünne, braune Linien aus, die wie Fäden oder Seile wirken und an Spannungen erinnern. Sie sind mit dem Hintergrund verbunden und erzeugen so eine Art fragile Verbindung zwischen den einzelnen Ebenen der Komposition.
Unterhalb des Stoffstücks befindet sich ein rechteckiges Fragment in einem warmen Braunton. Seine Oberfläche wirkt glatter als die des oberen Textils, was einen Kontrast in Bezug auf Materialität und Haptik schafft. Die unterschiedlichen Materialien – grober Stoff, glattes Papier oder Karton – spielen mit der Wahrnehmung von Oberflächenbeschaffenheit und erzeugen eine interessante Spannung zwischen Rauheit und Glätte.
Die Komposition wirkt insgesamt fragil und instabil. Die dünnen Linien, die das zentrale Element scheinbar tragen, suggerieren eine prekäre Balance. Es könnte sich um eine Reflexion über Vergänglichkeit handeln oder um eine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Konstruktion und Zerstörung. Der durchbrochene Stoff deutet auf Offenheit hin, während die verwendeten Materialien – insbesondere der grobe Stoff – Assoziationen zu Einfachheit und Ursprünglichkeit wecken könnten. Die Farbwahl verstärkt den Eindruck einer gedämpften Melancholie und einer gewissen Distanziertheit. Die Komposition lädt dazu ein, über die Bedeutung von Verbindungen, Fragilität und die Beziehung zwischen dem Sichtbaren und Unsichtbaren nachzudenken.