1912 Le poКte Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1908-1918
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1908-1918 – 1912 Le poКte
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbpalette ist gedämpft, dominiert von Brauntönen, Grau- und Ockertönen, die eine gewisse Schwere und Melancholie vermitteln. Akzente in dunkleren Schwarz- und Umbrafarben verstärken den Eindruck der Zerrissenheit und des Verfalls. Die Oberfläche wirkt rau, fast unbearbeitet, was dem Werk eine haptische Qualität verleiht.
Der Künstler hat die einzelnen Elemente nicht miteinander verschmolzen, sondern sie nebeneinander existieren lassen, wodurch ein Gefühl von Distanz und Entfremdung entsteht. Die Augen sind kaum erkennbar, der Mund ist zu einem schmalen Schlitz reduziert – Merkmale, die eine emotionale Kälte suggerieren. Die Darstellung des Haares, als stilisierte, fast geometrische Formen, verstärkt den Eindruck einer maskierten oder entindividualisierten Figur.
Es lässt sich vermuten, dass das Werk nicht primär auf eine realistische Abbildung abzielt, sondern vielmehr darauf, die innere Zerrissenheit und die Komplexität des menschlichen Daseins zu erfassen. Die Fragmentierung könnte als Metapher für die Auflösung traditioneller Werte oder für die Erfahrung der Moderne in einer Zeit des Umbruchs gelesen werden. Die Anordnung der Formen scheint willkürlich, doch gleichzeitig entsteht eine innere Logik, die den Betrachter dazu anregt, eigene Interpretationen zu entwickeln und die Bedeutung des Werkes selbst zu konstruieren. Die Darstellung wirkt wie ein Spiegelbild der eigenen Wahrnehmung – fragmentiert, vielschichtig und unvollständig.