1908 TИte dhomme2 Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1908-1918
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1908-1918 – 1908 TИte dhomme2
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist gedämpft und besteht hauptsächlich aus Brauntönen, Grüntönen und Gelbnuancen. Diese Farbwahl trägt zur melancholischen und introspektiven Atmosphäre des Werkes bei. Der Hintergrund ist in einem dunklen Grün gehalten und wirkt wie eine Art Umfassung, die den Fokus auf das Gesicht lenkt.
Es entsteht der Eindruck einer Maske oder eines stilisierten Abbildes, weniger einer realistischen Darstellung einer Person. Die Fragmentierung der Gesichtszüge könnte als Ausdruck von Entfremdung, Zerrissenheit oder dem Versuch interpretiert werden, die Essenz des menschlichen Wesens zu erfassen, jenseits äußerlicher Merkmale. Der geschlossene Blick deutet auf eine innere Welt hin, die verborgen bleibt und zur Interpretation einlädt.
Die Komposition ist schlicht gehalten; der Kopf füllt fast den gesamten Bildraum aus. Dies verstärkt die Intensität des Blicks und betont die Isolation des dargestellten Individuums. Die grobe Pinselführung und die sichtbaren Farbaufträge verleihen dem Werk eine gewisse Rauheit und Spontaneität, was wiederum die emotionale Tiefe unterstreicht.
Subtextuell könnte das Bild als Reflexion über Identität, Maskenhaftigkeit und die Brüchigkeit des menschlichen Selbst verstanden werden. Es scheint, als ob der Künstler versucht, hinter die Oberfläche zu blicken und die verborgenen Schichten der menschlichen Psyche freizulegen. Die Abstraktion der Form erlaubt es dem Betrachter, eigene Interpretationen und Assoziationen einzubringen und eine persönliche Beziehung zum Werk aufzubauen.