1911 Femme Е la guitare prКs dun piano Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1908-1918
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Pablo Picasso Period of creation: 1908-1918 – 1911 Femme Е la guitare prКs dun piano
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Im Zentrum scheint eine weibliche Figur angedeutet zu sein, deren Körperbau durch scharfkantige Linien und zerbrochene Flächen repräsentiert wird. Sie hält ein Saiteninstrument – vermutlich eine Gitarre – in den Händen, während sich im Hintergrund die Umrisse eines Klaviers erkennen lassen. Diese Elemente sind jedoch nicht naturalistisch dargestellt; sie werden in ihre Bestandteile zerlegt und neu zusammengesetzt, wodurch ihre Identität verschwimmt.
Der Raum selbst scheint aufgelöst zu sein. Perspektiven kollidieren miteinander, und es ist unklar, wo die Vorder- und Hintergrundgrenzen verlaufen. Die einzelnen Elemente scheinen sich gegeneinander zu verschieben, was einen Eindruck von Bewegung und Instabilität vermittelt. Es entsteht der Eindruck einer inneren Zerrissenheit oder eines fragmentierten Erlebens.
Die sparsame Verwendung von Licht akzentuiert bestimmte Bereiche des Bildes, während andere in Schatten zurücktreten. Dies verstärkt die Dramatik und trägt zur rätselhaften Qualität des Werkes bei. Die Oberfläche wirkt rau und unruhig, was durch die sichtbaren Pinselstriche unterstrichen wird.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über die Auflösung traditioneller Werte oder die Fragmentierung der modernen Erfahrung interpretiert werden. Die weibliche Figur, möglicherweise ein Symbol für Weiblichkeit oder Kreativität, scheint in ihrer Umgebung gefangen zu sein, ihre Identität durch die Umstände verzerrt. Das Instrument, einst Ausdruck von Harmonie und Schönheit, wird hier zu einem weiteren fragmentierten Element innerhalb einer desintegrierten Welt. Es ist eine Darstellung der Auflösung, nicht der Konstruktion; ein Spiegelbild einer Zeit im Umbruch.