1901 Femme au bonnet Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1889-1907
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Pablo Picasso Period of creation: 1889-1907 – 1901 Femme au bonnet
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Auf ihrem Kopf trägt sie ein weißes Haube oder eine Art Kopftuch, das lose um den Kopf drapiert ist und einen Teil ihres dunklen, lockigen Haares verbirgt. Das Gesicht der Frau wird in einem ungewöhnlichen Farbton wiedergegeben – ein Gelbgrün dominiert die Hautpartien, was einen leicht ungesunden oder gar morbiden Eindruck erweckt.
Der Hintergrund besteht aus einer diffusen, dunkelblauen Fläche, die mit groben Pinselstrichen bearbeitet wurde und eine Art Atmosphäre von Dunkelheit und Isolation erzeugt. Die Kleidung der Frau ist schlicht gehalten; sie trägt ein olivgrünes Oberteil, dessen Falten durch kräftige Pinselstriche angedeutet werden.
Die Farbgebung insgesamt wirkt dissonant und unkonventionell. Das Zusammenspiel von Gelbgrün im Gesicht mit dem dunklen Blau des Hintergrunds verstärkt den Eindruck der Fremdheit und Unruhe. Die grobe Malweise, die auf eine schnelle und spontane Umsetzung hindeutet, trägt ebenfalls zur Intensität des Bildes bei.
Es liegt nahe zu vermuten, dass es sich um eine Darstellung einer Arbeiterin handelt, möglicherweise einer Weberin oder einer Frau aus dem einfachen Volk. Das Kopftuch könnte ein Zeichen ihrer sozialen Herkunft sein. Die ernste Miene und der direkte Blick könnten jedoch auch auf eine innere Belastung oder einen Schmerz hindeuten.
Die Malerei scheint weniger an einer realistischen Wiedergabe interessiert zu sein als vielmehr an der Darstellung eines emotionalen Zustands oder einer psychologischen Verfassung. Der Künstler hat es verstanden, durch die ungewöhnliche Farbgebung und die reduzierte Formensprache eine Atmosphäre von Stille und Nachdenklichkeit zu erzeugen. Die Dargestellte wirkt gefangen in ihrer eigenen Welt, abwesend und verloren.