1907 Les demoiselles dAvignon 2 * Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1889-1907
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1889-1907 (Рtude) – 1907 Les demoiselles dAvignon 2
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Figuren selbst sind stark stilisiert und reduzieren sich auf ihre grundlegenden Formen. Gesichter sind schematisch dargestellt, oft mit verzerrten Proportionen und ausdrucksstarken, fast aggressiven Zügen. Die Körper sind ebenfalls fragmentiert, Gliedmaßen wirken verlängert oder verschoben. Dies erzeugt einen Eindruck von Bewegung und Unruhe, als ob die Figuren in einem Zustand ständiger Veränderung begriffen wären.
Die Komposition wirkt asymmetrisch und unruhig. Die Figuren sind nicht in einer harmonischen Ordnung angeordnet, sondern scheinen sich gegenseitig zu überlagern und zu durchdringen. Dies verstärkt den Eindruck von Dynamik und Spannung.
Ein auffälliges Detail ist die Verwendung von Linien. Sie sind oft scharf und kantig und tragen zur Fragmentierung der Darstellung bei. Gleichzeitig wirken sie wie eine Art Gerüst, das die Figuren zusammenhält und ihnen Struktur verleiht.
Der Hintergrund ist kaum erkennbar und verschmilzt fast mit den Figuren. Dies verstärkt den Eindruck von Abstraktion und fokussiert die Aufmerksamkeit auf die Figuren selbst.
Insgesamt vermittelt die Darstellung einen Eindruck von innerer Unruhe und Transformation. Die fragmentierten Formen und die expressive Farbgebung deuten auf eine Zerrissenheit und einen Bruch mit traditionellen Darstellungsweisen hin. Man kann den Eindruck gewinnen, dass hier eine neue Bildsprache erschaffen werden soll, die sich von der realistischen Abbildung der Welt entfernt und stattdessen die subjektive Wahrnehmung des Künstlers zum Ausdruck bringt. Die dargestellten Figuren wirken nicht als individuelle Personen, sondern eher als Archetypen oder Symbole.