In the nursery. 1925 Kuzma Sergeevich Petrov-Vodkin (1878-1939)
Kuzma Sergeevich Petrov-Vodkin – In the nursery. 1925
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Maler: Kuzma Sergeevich Petrov-Vodkin
Petrov-Vodkin war ein russischer und sowjetischer Künstler, Grafiker, Kunsttheoretiker, Schriftsteller und Lehrer. Wie viele Künstler wurde er zunächst durch Zufall an die Kunst herangeführt - zunächst traf er zwei Ikonographen, bei deren Beobachtung er den Drang verspürte, den Pinsel in die Hand zu nehmen, und dann gab seine Mutter die Zeichnungen ihres Sohnes an einen bekannten Bildhauer weiter, der von Petrov-Vodkins Arbeiten so beeindruckt war, dass er ihn mit nach St.
Beschreibung des Gemäldes von Kuzma Petrov Vodkin Im Kinderzimmer
Petrov-Vodkin war ein russischer und sowjetischer Künstler, Grafiker, Kunsttheoretiker, Schriftsteller und Lehrer. Wie viele Künstler wurde er zunächst durch Zufall an die Kunst herangeführt - zunächst traf er zwei Ikonographen, bei deren Beobachtung er den Drang verspürte, den Pinsel in die Hand zu nehmen, und dann gab seine Mutter die Zeichnungen ihres Sohnes an einen bekannten Bildhauer weiter, der von Petrov-Vodkins Arbeiten so beeindruckt war, dass er ihn mit nach St. Petersburg nahm und ihm eine hervorragende Ausbildung ermöglichte. Wer weiß, wie sein künstlerisches Schicksal verlaufen wäre, wenn es diese beiden Ereignisse nicht gegeben hätte.
"Im Kinderzimmer" ist eines der Gemälde, die der Mutterschaft gewidmet sind, die Petrow-Wodkin zu einer bestimmten Zeit mit all seinen Werken lobte. In einigen Werken verlieh er ihr Heiligkeit und Unbegreiflichkeit - wie zum Beispiel in Die Madonna von Petrograd -, in anderen zeigte er, wie alltäglich und gleichzeitig heilig die Mutterschaft ist.
"Im Kinderzimmer" gehört zu letzterem. Ein Baby schläft in einem Kinderbettchen. Dem Betrachter abgewandt, die Hand zur Faust geballt, das Haar mit leichten Strichen gezeichnet, die es flauschig machen. Die Spielsachen werden gesammelt, in einer Kiste gestapelt und auf den Nachttisch gestellt. Eine blaue Decke bedeckt das Baby. Die Mutter steht in der Tür - sie ist einfach gekleidet, die Betonung liegt auf ihrer Gestalt, die wie erstarrt in der Tür steht. Diese Figur ist groß, das Bild ist leicht schräg gestellt, als ob es den Blick genau auf sie lenken würde.
Die Frau klammert sich mit der einen Hand an den Türpfosten, mit der anderen will sie die Tür schließen, und auf ihrem Gesicht liegt eine müde Zärtlichkeit. Sie hat den ganzen Tag mit dem Baby gespielt, ist mit ihm spazieren gegangen, hat es gefüttert und ihm etwas beigebracht, und wenn es dann einschläft, spürt sie Erleichterung und gleichzeitig eine seltsame Leere. Ihr Gesicht ist leicht verwirrt, so als ob sie nicht versteht, warum sie sich langweilt, warum sie traurig ist, warum sie ohne ihr Baby einsam ist.
Im nächsten Moment schließt sie die Tür, geht zum Fernseher oder in die Küche, aber sie schaut immer noch ab und zu in das Kinderzimmer, das sich in ein schlafendes Reich verwandelt hat. Sie würde dafür sorgen, dass es ihrem Sohn gut geht.
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Links von dem Bett steht eine Frau, vermutlich die Mutter des Kindes. Sie ist in einem roten Kleid gekleidet und scheint am Türrahmen zu stehen, möglicherweise in einer Position des Beobachtens oder Schützens. Ihr Blick ist schwer zu deuten, aber ihre Körperhaltung vermittelt eine gewisse Anspannung oder Sorge.
Vor dem Bett befindet sich eine Kiste, die mit Spielzeug gefüllt ist, darunter mehrere Puppen. Diese Elemente verstärken den Eindruck eines Kinderzimmers und deuten auf die kindliche Welt hin.
Die Beleuchtung ist subtil und erzeugt eine Atmosphäre der Ruhe und Intimität. Das Licht scheint hauptsächlich von der linken Seite des Raumes zu kommen, wodurch ein sanfter Schattenwurf entsteht.
Ein möglicher Subtext des Gemäldes könnte die Ambivalenz der Mutterschaft sein. Die Frau, obwohl präsent und vermutlich fürsorglich, strahlt eine gewisse Anspannung oder Sorge aus, die möglicherweise die Herausforderungen und Verantwortlichkeiten der Elternschaft widerspiegelt. Der Kontrast zwischen dem friedlich schlafenden Kind und der möglicherweise besorgten Mutter könnte die Komplexität dieser Beziehung verdeutlichen.
Darüber hinaus könnte das Gemälde als eine Reflexion über die Privatsphäre und den Schutz der Kindheit interpretiert werden. Das Kinderzimmer, dargestellt als ein abgeschiedener und sicherer Ort, wird zum Symbol für die unschuldige Welt des Kindes, die es zu bewahren gilt. Die Anwesenheit der Mutter, die am Rande der Szene steht, unterstreicht die Rolle des Beschützers und Bewahrers.
Die Verwendung der gedämpften Farben und die ruhige Komposition tragen zur Schaffung einer melancholischen und nachdenklichen Stimmung bei. Es entsteht der Eindruck einer stillen Beobachtung eines Moments der Intimität und der Verletzlichkeit.