Copy after Titian – Alfonso d’Este (1486–1534), Duke of Ferrara Metropolitan Museum: part 4
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Metropolitan Museum: part 4 – Copy after Titian - Alfonso d’Este (1486–1534), Duke of Ferrara
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Der Mann trägt ein tiefrotes Gewand aus samtartigem Stoff, das seine Gestalt betont und einen Hauch von Reichtum vermittelt. Darüber liegt eine schwarze Robe mit Pelzbesatz, die zusätzlich zur Würde des Porträtierten beiträgt. Ein silbernes Schmuckstück, möglicherweise ein Anhänger oder Medaillon, hängt an einer Kette um seinen Hals und lenkt den Blick auf seine Brust.
Bemerkenswert ist das Detail der Hände. Die linke ruht auf einem Gegenstand, dessen Funktion unklar bleibt – es könnte sich um einen Folianten, eine Urkunde oder ein anderes Symbol für Macht und Wissen handeln. Die rechte Hand hält an einer Schließe eines Schwertes fest, was auf militärische Fähigkeiten oder zumindest die Bereitschaft zur Verteidigung hindeutet. Ein Ring am Finger der linken Hand unterstreicht den Status des Mannes zusätzlich.
Die Gesichtszüge sind markant: ein dichtes, gepflegtes Bart und eine gerade Nase prägen sein Antlitz. Die Haut wirkt durch die dunkle Beleuchtung etwas blass, was im Kontrast zum leuchtenden Rot seines Gewandes steht.
Der Hintergrund ist fast vollständig in Dunkelheit getaucht, wodurch der Fokus voll und ganz auf dem Porträtierten liegt. Diese düstere Umgebung könnte eine Atmosphäre von Ernsthaftigkeit oder sogar Melancholie erzeugen. Die Beleuchtung ist dramatisch und konzentriert sich hauptsächlich auf das Gesicht und die Hände des Mannes, was diese Elemente hervorhebt und ihnen symbolische Bedeutung verleiht.
Subtextuell scheint es hier um die Darstellung einer Persönlichkeit von Macht und Ansehen zu gehen. Das Porträt vermittelt ein Bild von Autorität, Reichtum und möglicherweise auch Verantwortung. Die Kombination aus Gewand, Schmuck, Schwert und dem unbestimmten Gegenstand auf der Sitzgelegenheit deutet auf eine komplexe Rolle in Gesellschaft und Politik hin. Es ist ein Bild eines Mannes, der sowohl Macht als auch Wissen verkörpert, und dessen Erscheinung bewusst inszeniert wurde, um diesen Eindruck zu verstärken.