MASTER ST. FRANCIS – Crucifixion Louvre (Paris)
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Louvre – MASTER ST. FRANCIS - Crucifixion
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Der am Kreuz hängende Mann ist frontal dargestellt, sein Körper wirkt langgestreckt und schlank. Seine Geste, das weit ausstrecken der Arme, betont seine Passivität und Hilflosigkeit. Ein Heilig-Licht-Halo umgibt seinen Kopf, was auf seine göttliche Natur hinweist. Die Gesichtszüge sind idealisiert und wenig individualisierend; sie vermitteln eher einen Eindruck von Würde als von Leiden.
Unterhalb des Kreuzes sind zwei Figuren abgebildet. Eine Figur, in rotes Gewand gehüllt, scheint den Anblick zu betrachten, während eine weitere, in gelb-beige Tönen gehaltene Person, ihren Kopf geneigt und in Richtung der Szene gewandt ist. Ihre Gesten sind zurückhaltend und wirken eher wie Beobachter als Teilnehmer am Geschehen. Die Figuren sind flächig gemalt und scheinen wenig räumliche Tiefe zu besitzen.
Die Farbgebung ist charakteristisch für die Kunst des 13. Jahrhunderts: Gold dominiert, ergänzt durch intensive Rot- und Gelbtöne. Diese Farben verstärken den religiösen Charakter der Darstellung und verleihen ihr eine gewisse Feierlichkeit. Die Hintergründe sind schlicht gehalten und tragen zur Fokussierung auf das zentrale Thema bei.
Ein Inschriftsband am oberen Ende des Kreuzes enthält lateinische Schriftzeichen, die vermutlich einen biblischen Text wiedergeben. Diese Inschrift verstärkt den religiösen Kontext der Szene und dient als zusätzliche Ebene der Bedeutung.
Die Komposition wirkt symmetrisch und harmonisch. Die Reduktion auf das Wesentliche und die Betonung formaler Aspekte lassen eine Distanzierung von realistischer Darstellung erkennen. Es scheint, dass es weniger um die Wiedergabe des Leidens als vielmehr um die Vermittlung einer spirituellen Botschaft geht – eine Darstellung der Opferbereitschaft und Erlösung. Die Szene wirkt wie ein stilles Zeugnis eines tiefen Glaubensverständnisses.