Beach lagoon. 1896 Isaac Ilyich Levitan (1860-1900)
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Isaac Ilyich Levitan – Beach lagoon. 1896
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
SANFTE GESTÜRSZE DES LEBENS
1
Schneewehen glitzern sanft,
Am anderen Ufer leuchten Lichter.
Der Fluss ist in einer Hülle. Hüllen sind oft
So groß wie Tage.
Ein Auto fährt auf der Straße,
Wie es das kleine Städtchen zum Leuchten bringt,
Unheimlich klein, kümmerlich?
Wo jeder einsam zu sein scheint...
Oh, sanfte Gleichgültigkeit
Des Weltenraums! Und wann
Wirst du dem gehorchen,
Wirst verstehen – dass Leid nicht so furchterregend ist.
2
Die Lichter zittern, fließen, glitzern,
Schimmern und fließen dahin.
Was versprechen die Häuserlichter?
Ich weiß es selbst nicht... Gemütlichkeit?
Überall gefrorener Schnee.
Und ein dunkler Inselplatz.
In dieser provinziellen Welt
Bist du begraben, allein.
Du sitzt im Taxi und fährst zum Ziel,
Und die Lichter der Stadt zittern.
Sie verschwinden ins Nichts,
Wie die Nacht kommt – als ob es Tage wären.
3
Wenn man geht, knarzt die Straße,
Im Auto knarzt nichts.
Weißer Schnee, und viel Schnee –
Unter dem Scheinwerferlicht blendet es.
4
Und du siehst keine Kirchen im Dunkeln,
Du erinnerst dich klar an die Stadtausläufer.
Denn jeden Tag sammelst du Erfahrungen –
Wozu? Das ist der Höhe bekannt.
5
Die Stadt zieht sich als Platte aus,
Sie erstreckt sich über den großen Fluss.
Das Leben darin ist verhärtet und doch –
Verrate das nicht, Freund, mit einem solchen Leben.
Die Stadt fährt am Fenster vorbei,
Die Dunkelheit ist von Lichtern durchzogen.
Bald die Brücke. Und dass das Leben einsam ist –
Scheint eine Realität, mit der uns jemand veräppelt.
6
Im Fluss fing man im Sommer Flundern,
Aale und Zander – jetzt weiß es:
Es gibt einen hellen Schleier, und keine Fischer,
Die er begrüßen würde. Er kann das nicht.
Und die Stadt fährt vorbei, und dann
Taucht die Brücke auf, und die Stadt wird real,
Damit du – verloren in einem komplexen Thema –
Der alltäglichen Willkür ausgeliefert bist.
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Im mittleren Bereich des Bildes erhebt sich ein sanfter Hügel, dessen Gipfel mit einigen Bäumen bekrönt ist. Diese Bäume sind ebenfalls mit kurzen, schnellen Strichen gezeichnet und wirken dadurch eher skizzenhaft und weniger detailliert. Sie bilden einen Kontrapunkt zur dunklen Strandlinie und lenken den Blick in die Ferne.
Am Horizont, über dem Wasser, erheben sich vage gezeichnete Berge. Sie wirken weit entfernt und verschwommen, was die Weite der Landschaft betont. Eine einzelne Segelyacht ist auf dem Wasser zu erkennen, ein winziges Detail, das dem Bild eine menschliche Präsenz verleiht, ohne jedoch das Gefühl der Einsamkeit und der Weite zu stören.
Die monochrome Farbgebung verstärkt den Eindruck von Stimmungsdichte und konzentriert die Aufmerksamkeit auf die Struktur und die Linienführung. Die grobe Malweise und die ungleichmäßige Farbverteilung verleihen der Darstellung eine gewisse Spontaneität und wirken fast wie eine Momentaufnahme.
Es könnte interpretiert werden, dass der Künstler hier nicht primär an einer realistischen Wiedergabe interessiert ist, sondern vielmehr an der Vermittlung eines bestimmten Gefühls – vielleicht ein Gefühl von Einsamkeit, Kontemplation oder der überwältigenden Kraft der Natur. Die Segelyacht mag symbolisch für die menschliche Existenz in dieser riesigen Landschaft stehen, ein kleines, fragiles Element inmitten einer unberührten und endlosen Weite. Der Fokus liegt auf dem Eindruck, den die Landschaft auf den Betrachter ausübt, und weniger auf der detailgetreuen Darstellung ihrer einzelnen Elemente.