overgrown pond Isaac Ilyich Levitan (1860-1900)
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Isaac Ilyich Levitan – overgrown pond
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
DIE WAHRHEIT DES TEICHS
1
Ein Teich mit glattem, dichtem Wasser.
Die Oberflächenspannung
Wird nicht durch die Tiefe erschrecken –
Und im Moment gibt es keine Störungen im Teich.
Und an den grünen Ufern
Stehst du da und schaust auf das Wasser – das Wasser,
Wo der Wind in neuen Schriften
Die Ruhm und Freiheit beschreiben wird.
Ein olivfarbener Glanz,
Und durch eine graue Linie durchzogen,
Soll dem Sonnenuntergang eine Antwort geben –
Du hörst ihn nicht, du bist verzaubert.
Schnell huschen die Schriftzeichen:
Da ist ein smaragdgrüner Streifen
Entstanden – und dann schon wieder verschwunden,
Obwohl er für einen Moment auffallend leuchtete.
Hier sind ein paar gelbe Fetzen,
Die bald ziemlich zerzaust sein werden.
Das Wasser ist weise. Es braucht keine Worte,
Die wir oft in Form von Unsinn ausstoßen...
2
Der Sonnenuntergang schreibt Texte
Auf der Oberfläche des Teiches
In Zickzacklinien.
Dort sind Schilfhalme. Wie eng es ihnen dort ist!
Jeder Schilfhalm lässt sich leicht brechen.
Zickzackmuster, farbenprächtige Bögen –
Bilder bedecken den Teich.
Und ich würde die verschlüsselten Zeichen
Entschlüsseln – aber die Arbeit ist schwierig.
3
Am Ufer gelbte das Wasser klar, und der schichtweise Boden wirkte wie von einem transparenten Tuch bedeckt. Am Abend war der Teich besonders still, und von ihm ging eine Aura von Ruhe und Frieden aus... Leichte Wellen überzogen seine Oberfläche mit Schriftzeichen, und dort, wo diese Zeichen verliefen, spielte der Teich in Farben, als wäre er von innen beleuchtet, und ein dunkelolivfarbener Streifen, durchzogen von weißen Flecken, ging in einen bläulich-violetten Bereich über, der sich dann in eine intensive Kadmiumfarbe verwandelte. Die Schilfhalme am gegenüberliegenden Ufer standen wie Wachen; und die dämmrigen Schatten warfen verschlungene Netze auf das Gras.
Der Teich des eigenen Herzens antwortete dem Teich der Natur mit einer feinen Vibration.
4
Du kannst bis nach Tibet reisen,
Und dort werden sie dir
Das dritte Auge öffnen – aber
Das ist nicht jedem bestimmt.
Du siehst nur das, was du siehst –
Den abends glitzernden Teich.
Deine Füße werden auf dem Gras
Abgenutzt sein, wenn du hier gebadet hast.
Aber du hast nicht gebadet! – Einfach
Siehst du auf das Wasser,
Reagierst scharf
Auf die Schattierungen seiner Schönheit.
Gelb, olivgrün, weiß.
Und Tibet ist weit weg –
Allwissend, weise, reif...
Weisheit zu erlangen ist nicht leicht...
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Das Wasser selbst ist dunkel und still, es reflektiert die Baumkrone und den Himmel darüber. Die Reflexion ist nicht perfekt dargestellt, sondern weist eine gewisse Unschärfe auf, was dem Bild einen dynamischen und lebendigen Charakter verleiht. Auf der Wasseroberfläche schwimmen einige Seerosenblätter, die durch ihre weißen Blüten kleine Farbtupfer setzen.
Der Uferbereich ist dicht mit Gras und anderen Pflanzen bewachsen. Im Hintergrund ist eine sanfte Hügelkulisse erkennbar, die in einem blassen Himmelslicht erstrahlt. Der Himmel selbst ist von einem hellen, fast nebligen Blau gehalten.
Die Farbwahl ist überwiegend auf Grün- und Brauntöne beschränkt, die durch vereinzelte weiße und blaue Akzente aufgelockert werden. Die Malweise ist locker und impressionistisch, mit sichtbaren Pinselstrichen, die dem Bild eine gewisse Spontaneität verleihen. Die Technik suggeriert eine schnelle, direkte Aufnahme des Eindrucks der Natur.
Neben der schlichten Darstellung einer Landschaft könnte das Bild auch Subtexte beinhalten. Der überwucherter Teich könnte als Symbol für das Vergehen der Zeit oder die Kraft der Natur gedeutet werden. Die Reflektion im Wasser könnte für die Dualität von Realität und Illusion stehen, oder für die Verbindung von Himmel und Erde. Die Einsamkeit und Stille der Szene lassen Raum für Kontemplation und innere Einkehr. Es entsteht ein Gefühl der Verbundenheit mit der Natur und eine gewisse Melancholie.