On the lake (Tver region). 1893 Isaac Ilyich Levitan (1860-1900)
Isaac Ilyich Levitan – On the lake (Tver region). 1893
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Maler: Isaac Ilyich Levitan
Das Gemälde wurde 1893 in Öl auf Leinwand gemalt, als Lewitan in Twer weilte. Es befindet sich heute in der Moskauer Tretjakow-Galerie. Zu dieser Zeit beginnt Levitan, sich mit der Pastelltechnik zu beschäftigen, mit der es ihm gelingt, die gesamte Farbskala der meisten Lichtschattierungen auszudrücken und den Bildmotiven Tiefe und Leichtigkeit zu verleihen. Dieses Thema interessierte Levitan schon Anfang 1890, es ist nicht das erfolgreichste seiner Werke.
Beschreibung des Gemäldes "Auf dem See" von Isaac Levitan
Das Gemälde wurde 1893 in Öl auf Leinwand gemalt, als Lewitan in Twer weilte. Es befindet sich heute in der Moskauer Tretjakow-Galerie. Zu dieser Zeit beginnt Levitan, sich mit der Pastelltechnik zu beschäftigen, mit der es ihm gelingt, die gesamte Farbskala der meisten Lichtschattierungen auszudrücken und den Bildmotiven Tiefe und Leichtigkeit zu verleihen. Dieses Thema interessierte Levitan schon Anfang 1890, es ist nicht das erfolgreichste seiner Werke. Aber in diesem Bild zeigt sich deutlich die Stimmung - die Ruhe, die Glückseligkeit der Natur, die im See und im wolkenverhangenen Himmel zu sehen ist.
Der Sonnenuntergang naht und alles ist leicht rosig in seinen Strahlen. Am Steilufer sind Fischgräten zu sehen, die auf ihren Spitzen in den Himmel zu ragen scheinen. Daneben schmiegen sich Holzhäuser an, ein kleines Fischerdorf mit eigener Identität und eigenen Bräuchen, ein ruhiges und gemessenes Leben. Wahrscheinlich sind die Menschen mit ihrem Fang zurückgekehrt und ruhen sich aus, während die Netze zum Trocknen im Wind flattern.
Umgedrehte Boote dösen unprätentiös vor sich hin und stecken ihre spitzen Nasen in das Gras. Eine Stille und Ruhe, in der sogar der Wind zu lauern scheint, und nur ein einsames Schilfrohr mit seinen Blättern raschelt. Das Blau des Himmels in den Wolken spiegelt sich auf der Oberfläche des Sees wider. Die Luft ist klar, sauber und frisch. Das Bild vermittelt dem Betrachter ein positives und heiteres Gefühl, das sofort Ruhe und Frieden in die Seele bringt.
Der Hang liegt im Schatten, was die Abendstunden und die Dunkelheit vorwegnimmt. Der Schatten verdeckt die Fichten und Büsche, die am Ufer wachsen. Das gesamte Gemälde zeigt die majestätische und ruhige Schönheit der Natur. Die Vorherrschaft kühlerer und ruhigerer Farbtöne vermittelt dem Betrachter die ganze Frische des kühlen Abends.
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Am Ufer selbst erheben sich einige Holzhäuser, eingebettet in einen dichten, grünen Wald. Die Häuser wirken schlicht und zweckmäßig, ihre Bauweise deutet auf eine traditionelle, ländliche Architektur hin. Vor den Häusern liegen Netzwerke aus Fischernetzen ausgebreitet, ein Zeichen für die lokale Fischerei und die Lebensgrundlage der Bewohner. Ein paar kleine Boote liegen am Ufer, bereit für den nächsten Ausflug auf das Wasser.
Der Himmel ist von vereinzelten, flauschigen Wolken durchzogen, die dem Bild eine gewisse Weite und Leichtigkeit verleihen. Die Farbpalette ist überwiegend gedämpft, mit sanften Grüntönen, Blautönen und Brauntönen, die eine harmonische und beruhigende Wirkung erzeugen.
Die Komposition wirkt ausgewogen und harmonisch. Die Horizontlinie liegt etwas tiefer, was den Blick auf das weitläufige Wasser lenkt. Die Häuser und der Wald am Ufer bilden einen interessanten Kontrast zum offenen Wasser und strukturieren das Bild.
Subtextuell scheint die Darstellung ein Loblied auf die Einfachheit und die Schönheit des Landlebens zu sein. Die Abwesenheit von Menschen verstärkt den Eindruck von Frieden und Stille. Die Fischernetze und die Boote deuten auf eine traditionelle Lebensweise hin, die eng mit der Natur verbunden ist. Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl von Harmonie, Ruhe und Verbundenheit mit der Natur. Es wirkt wie eine Momentaufnahme eines friedvollen Augenblicks in einer ländlichen Umgebung.