Portrait of Ginevra Benci (reverse) Leonardo da Vinci (1452-1519)
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Leonardo da Vinci – Portrait of Ginevra Benci (reverse)
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BEMERKUNGEN: 3 Ответы
Früher konnte ich einfach nicht verstehen, wie man solch eine Virtuosität erreichen kann...
Jetzt bin ich beeindruckt von der Arbeitsmoral derjenigen, die solche HÖHEN erreicht haben!!!
Im Zeitalter der italienischen Renaissance war die Wacholderpflanze ein Symbol für die Unschuld einer Braut. Leonardo da Vinci (1452 – 1519), ein herausragender Künstler der Renaissance, nutzte diese Symbolik bei der Arbeit an dem Porträt von Ginevra de Benci (der Name Ginevra klingt ähnlich wie das italienische Wort ginepro – Wacholder). Auf dem Gemälde betont Leonardo das junge, von sanftem goldenen Licht durchflutete Gesicht durch einen dunklen Busch im Hintergrund. Das Porträt wurde zum Zeitpunkt der Hochzeit angefertigt. Auf der Rückseite des Gemäldes befindet sich ein Emblem: Ein Zweig Wacholder ist in Lorbeer – und Palmzweige eingeflochten und mit einem Band, auf dem die lateinische Phrase Virtutem forma decorat (Die Schönheit schmückt die Tugend) verziert. (c)
Vielen Dank! Ich habe die Rückseite dieses Bildes noch nie zuvor gesehen!
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Besondere Aufmerksamkeit verdient das aufgerollte Band, das über die Pflanzenpartien gespannt ist. Auf dessen Oberfläche ist in kursiver Schrift der lateinische Satz Virtuem formadecorat angebracht, was übersetzt so viel bedeutet wie Tugend schmückt die Form. Dieser Text verleiht der Komposition eine intellektuelle Ebene und deutet auf die Verbindung von Schönheit und moralischer Integrität hin.
Der dunkle Hintergrund, der mit winzigen, fast sternenähnlichen Punkten durchzogen ist, verstärkt den Eindruck von Tiefe und schafft eine atmosphärische Spannung. Die sparsame Verwendung von Farbe lenkt den Blick direkt auf die filigranen Details der Pflanzen und des Bandes.
Es liegt die Vermutung nahe, dass hier eine allegorische Aussage getroffen werden soll. Die Pflanzen könnten für Jugend, Fruchtbarkeit und die Vergänglichkeit des Lebens stehen. Die Tugend, die durch den Text betont wird, könnte als Leitmotiv für ein moralisch vorbildliches Leben interpretiert werden. Die Kombination aus naturalistischer Darstellung und allegorischer Botschaft suggeriert eine Reflexion über die Werte und Ideale der Zeit, in der dieses Werk entstand. Der gesamte Eindruck ist der einer tiefgründigen, aber dennoch subtilen Meditation über Schönheit, Moral und die menschliche Existenz.