Louis Philippe Joseph dOrleans, duc de Chartres Joshua Reynolds (1723-1792)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Joshua Reynolds – Louis Philippe Joseph dOrleans, duc de Chartres
Ort: Museums of Paris (Musées de la Ville de Paris), Paris.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Kleidung des Mannes ist von bemerkenswerter Pracht. Ein schwarzes Wams mit goldenen Stickereien wird durch eine prächtige Umhang aus rotem Stoff und einem Pelzbesatz ergänzt. Die roten Stiefel bilden einen auffälligen Kontrast zu den dunklen Farben der restlichen Tracht. Er trägt ein blaues Ordensband, das auf seine Zugehörigkeit zu einer höheren Gesellschaftsschicht hindeutet. In seiner rechten Hand hält er einen Handschuh, was eine Geste von Selbstbewusstsein und möglicherweise auch von Distanziertheit signalisieren könnte.
Zu seinen Füßen liegt ein Pferd, dessen Kopf nur schematisch angedeutet ist. Die Darstellung des Tieres wirkt fast wie eine Ergänzung, die seine vermeintliche Verbindung zur Reiterei und somit zum militärischen Kontext unterstreichen soll. Ein weiterer Mann, in roter Kleidung, befindet sich im unteren linken Bildbereich, jedoch weit entfernt und unscharf dargestellt; er scheint eine dienende Funktion zu haben oder lediglich als Teil der Szenerie fungiert.
Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von dunklen Tönen, die durch vereinzelte Farbtupfer in Rot und Gold akzentuiert werden. Die Beleuchtung ist ungleichmäßig, wodurch bestimmte Bereiche stärker hervorgehoben werden, während andere im Schatten liegen. Dies verstärkt den Eindruck von Dramatik und verleiht dem Porträt eine gewisse Tiefe.
Die Darstellung lässt auf einen Mann schließen, der sich seiner privilegierten Position bewusst ist und diese durch seine Kleidung und Haltung zur Schau stellt. Die subtile Anwesenheit des Pferdes und des dienenden Mannes unterstreicht seinen Status und seine Machtposition innerhalb einer hierarchischen Gesellschaftsordnung. Es entsteht ein Eindruck von Selbstinszenierung und dem Wunsch nach Repräsentation, der typisch für die höfische Kultur seiner Zeit sein dürfte. Der unscharfe Hintergrund lässt zudem vermuten, dass es sich um eine Darstellung handelt, die weniger auf Detailtreue als vielmehr auf die Vermittlung eines bestimmten Images abzielt.