Dorothy Barnard John Singer Sargent (1856-1925)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
John Singer Sargent – Dorothy Barnard
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Linienführung wirkt spontan und expressiv; sie umspielen die Form des Gesichts und Haares, ohne diese jedoch vollständig auszufüllen. Die Darstellung ist eher skizzenhaft als detailliert, was einen Eindruck von Flüchtigkeit und Momentaufnahme vermittelt. Das Haar fällt in weichen Wellen über den Nacken und trägt zur Gesamterscheinung der Verträglichkeit bei.
Die Kleidung, angedeutet durch einige wenige Linien, lässt auf eine elegante, möglicherweise formelle Situation schließen. Die Schulterpartie ist nur grob skizziert, was den Fokus auf das Gesicht und die Haltung lenkt.
Es entsteht ein Gefühl von innerer Einkehr. Der Ausdruck des Gesichts ist schwer zu deuten; er könnte Trauer, Nachdenklichkeit oder auch eine stille Akzeptanz widerspiegeln. Die Zeichnung scheint mehr als nur eine Porträtdarstellung zu sein; sie deutet auf einen Zustand der Seele hin, auf eine innere Landschaft, die sich hinter dem äußeren Erscheinungsbild verbirgt.
Die sparsame Verwendung von Mitteln und die Konzentration auf das Wesentliche verleihen der Zeichnung eine besondere Tiefe und Intensität. Sie lädt den Betrachter ein, über die dargestellte Frau und ihre Gedanken nachzudenken.