Ho! Ho! Old Noll! John Pettie (1839-1893)
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John Pettie – Ho! Ho! Old Noll!
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Der Narr hingegen ist in ein weißes Gewand gehüllt, das seine Figur hervorhebt. Er trägt einen Zylinder und hält seinen Hut in der Hand. Seine Pose ist theatralisch; er scheint zu sprechen oder sich zu beschweren, sein Körper leicht nach vorne geneigt, die Arme erhoben. Ein verstreuter Blumenstrauß am Boden verstärkt den Eindruck einer inszenierten Szene, eines Moments des Auftritts oder der Demütigung.
Die Farbgebung ist gedämpft und erdverbunden, mit einem starken Kontrast zwischen dem leuchtenden Rot des Mantels und dem Weiß des Narrengewandes. Die Wand im Hintergrund wirkt schlicht und unauffällig, was die Aufmerksamkeit auf die beiden Figuren lenkt. Die Beleuchtung ist diffus, wodurch eine gewisse Melancholie und ein Gefühl der Isolation entstehen.
Subtextuell deutet das Bild auf ein Machtverhältnis hin. Der Mann in der feinen Kleidung repräsentiert Autorität und Kontrolle, während der Narr die Rolle des Untergebenen oder des Gespötts spielt. Es könnte sich um eine Szene der Bestrafung, einer Ermahnung oder einfach nur um einen Moment der Belustigung handeln, bei dem der Narr für das Vergnügen seines Herren auftreten muss. Die Distanz zwischen den beiden Männern lässt Raum für Interpretationen: ist es Respekt, Verachtung oder vielleicht sogar Mitleid, das in der Haltung des Mannes in der feinen Kleidung mitschwingt? Die verstreuten Gegenstände am Boden – der Blumenstrauß und die einzelnen Blütenblätter – könnten Symbole für vergängliche Freude oder verlorenen Glanz sein. Insgesamt erweckt das Bild den Eindruck einer komplexen Beziehung, die von Hierarchie, Unterwerfung und möglicherweise auch einem Hauch von Tragik geprägt ist.