Dawe George – Portrait of Peter Kornilievicha Suhtelena Hermitage ~ part 04
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Hermitage ~ part 04 – Dawe George - Portrait of Peter Kornilievicha Suhtelena
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Die Farbgebung ist warm gehalten, dominiert von Gelb- und Goldtönen im Hintergrund, die einen gewissen Glanz erzeugen. Diese warme Umgebung kontrastiert mit der kühlen Farbigkeit des Herren selbst – sein Hautton ist blass, seine Lippen schmal und leicht nach innen gezogen. Die Haare sind silbergrau und wirken ungekämmt, was dem Bild eine gewisse Natürlichkeit verleiht, obwohl die allgemeine Darstellung sehr formal bleibt.
Die Kleidung des Mannes deutet auf einen hohen gesellschaftlichen Stand hin: ein dunkler Frack mit roten Besätzen, verziert mit zahlreichen Orden und Ehrenzeichen auf der Brust. Diese Insignien sind detailreich dargestellt und unterstreichen seine Position in einer hierarchischen Gesellschaftsordnung. Die Anordnung der Orden wirkt fast überwältigend und könnte als Hinweis auf eine lange und bewegte Karriere interpretiert werden.
Die Beleuchtung ist dramatisch; sie fällt von links und betont die Falten im Gesicht des Mannes, was ihm ein markantes, charakterisiertes Aussehen verleiht. Diese Schattenbildung trägt zur Tiefe des Porträts bei und suggeriert eine gewisse Lebenserfahrung und möglicherweise auch Lasten.
Der subtile Ausdruck des Gesichts ist schwer zu deuten. Es liegt keine offensichtliche Freude oder Trauer vor, sondern eher ein Zustand der Kontemplation oder vielleicht sogar einer leisen Melancholie. Die leicht gesunkene Mundwinkel könnten auf eine gewisse Enttäuschung hindeuten, während der Blick in die Ferne eine Sehnsucht oder einen Rückblick andeutet.
Insgesamt vermittelt das Gemälde den Eindruck eines Mannes, der ein erfülltes, aber auch von Verantwortung und möglicherweise Verlust geprägtes Leben geführt hat. Die formalen Elemente – die Kleidung, die Insignien, die Beleuchtung – unterstreichen seinen gesellschaftlichen Status, während die subtile Mimik und Haltung eine persönlichere Ebene offenbaren. Es entsteht ein Eindruck von Würde, Erfahrung und einer gewissen inneren Distanz.