Chardin, Jean-Baptiste-Simeon. Laundress Hermitage ~ part 13
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Hermitage ~ part 13 – Chardin, Jean-Baptiste-Simeon. Laundress
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BEMERKUNGEN: 8 Ответы
Alles ist gut, aber es wäre schön, wenn es eine Beschreibung des Bildes gäbe!
Ja, ja, ich stimme voll und ganz zu. Warum gibt es keine Beschreibung des Gemäldes? (((
Ausgezeichnet, aber es ist wirklich notwendig, eine Beschreibung hinzuzufügen.
Es fehlt noch.
Die Wäschewascherin ist eines der ersten Genrebilder, die Chardin malte. Auftraggeber war Antoine de La Roche, Besitzer der Zeitschrift Mercure de France. Gleichzeitig mit der Wäschewascherin schuf Chardin für ihn auch das Bild Frau, die Wasser aus einem Fass schöpft. Beide Gemälde befinden sich heute in der Nationalgalerie in Stockholm. Im Jahr 1735 präsentierte der Künstler diese Werke zusammen mit zwei weiteren ähnlichen Szenen auf einer Ausstellung der Königlichen Akademie für Malerei und Bildhauerei. Das Publikum war begeistert. Besonders angetan war natürlich La Roche. Er sagte: Dies sind wahre kleine Meisterwerke, die das Leben einfacher Dienstmägde zeigen, die sich den alltäglichen Hausarbeiten widmen. Zwei Jahre später wurde die Wäschewascherin erneut ausgestellt, diesmal im Salon, und erntete erneut Lob des Publikums und die Zustimmung der Akademiker. La Roche veröffentlichte in seiner Zeitschrift einen Artikel, in dem er die Aufmerksamkeit der Leser auf die Veränderung in Chardins Schaffen lenkte. Monsieur Chardin, schrieb er, hat sich seit langem als Maler bewährt, der Tiere – sowohl lebende als auch tote – meisterhaft darstellen kann, aber wir hätten nie erwartet, dass sein Talent so vielseitig sein könnte. Das Gemälde gefiel nur nicht den Verfechtern des Klassizismus, die es erneut für nicht gerade erhaben hielten.
Das Gemälde in diesem Genre mag zwar das erste von Chardin sein, ist aber bemerkenswert und sehr realistisch. Wir vergessen fast, dass man früher tatsächlich so arbeitete. Es gab keine Kindergärten, und die Kinder saßen einfach so neben ihrer Mutter und beschäftigten sich mit dem, was sie gerade zur Hand hatten. Vielen Dank an denjenigen, der die Informationen über den Künstler und das Gemälde bereitgestellt hat.
Mir hat es sehr gut gefallen.
Mir hat es sehr gut gefallen.
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Im Vordergrund sitzt ein Kind, vermutlich ihr Sohn oder ein anderer Junge aus der Nachbarschaft. Er bläst eine Seifenblase, die im Licht schimmert und eine Aura von Unbeschwertheit und kindlicher Freude erzeugt. Seine Kleidung ist abgenutzt, doch sein Blick ist auf die Blase gerichtet, und er scheint die Welt um sich herum zu vergessen.
Im Hintergrund, durch einen Fensterbogen erhellt, ist eine weitere Frau zu erkennen, die ebenfalls mit der Wäsche beschäftigt ist. Sie wirkt verschwommen und weniger detailliert, was sie zu einem Teil der kulissenhaften Kulisse macht.
Die Beleuchtung spielt eine wichtige Rolle. Das Licht konzentriert sich auf die Frau und das Kind, während der Rest des Raumes in dunkleren Tönen gehalten ist. Dies lenkt die Aufmerksamkeit auf die beiden Hauptfiguren und verstärkt den Eindruck von Härte und Fleiß, der mit der Arbeit der Frau einhergeht, im Kontrast zur kindlichen Unschuld des Jungen.
Die Komposition ist sorgfältig gewählt, um eine Balance zwischen den verschiedenen Elementen zu schaffen. Die diagonale Linie, die vom Bottich über das Kind bis zum Fensterbogen verläuft, zieht den Blick des Betrachters durch das Bild. Die Anwesenheit einer Katze, die sich in einem Korb befindet, fügt eine weitere Note von häuslicher Geborgenheit hinzu.
Die Darstellung ist nicht nur eine Abbildung einer Alltagsszene, sondern auch eine Reflexion über soziale Schichten und Lebensbedingungen. Die harte Arbeit der Frau steht im Kontrast zur unbeschwerten Kindheit des Jungen. Es ist eine Szene, die sowohl die Mühen des Lebens als auch die kleinen Freuden, die in ihnen gefunden werden können, einfängt. Die Seifenblase symbolisiert dabei die Vergänglichkeit der Freude und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Es ist eine Darstellung der menschlichen Existenz, die sowohl Einfachheit als auch Tiefe offenbart.