Self-Portrait Francesco de Mura (1696-1782)
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Francesco de Mura – Self-Portrait
Ort: Minneapolis Institute of Arts, Minneapolis.
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Die Kleidung des Mannes ist repräsentativ für den Zeitgeist: Ein blaues Jackett mit goldenen Knöpfen wird über einem aufwendig bestickten Weste getragen, die durch ein leuchtend rotes Tuch teilweise verdeckt wird. Die Farbwahl – das Zusammenspiel von Blau, Gold und Rot – erzeugt eine luxuriöse und würdevolle Atmosphäre. Das weiße Perücken deutet ebenfalls auf einen hohen sozialen Status hin.
Der Mann stützt sich mit einer Hand an ein Tablett oder eine Ablagefläche, auf der Zeichenmaterialien liegen. Auf dem Papier, das er hält, ist eine Skizze erkennbar – es scheint sich um eine Darstellung von Händen zu handeln. Diese Detailbeobachtung und die Präsentation des Künstlers mit seinen Werkzeugen lassen vermuten, dass es sich um ein Selbstporträt handelt, in dem der Künstler seine Profession demonstriert.
Der Hintergrund besteht aus einem dunklen, verschwommenen Raum, der durch einen Vorhang in warmen Rot- und Brauntönen strukturiert wird. Die Architekturfragmente im Hintergrund – möglicherweise Säulen oder Pilaster – verleihen dem Bild eine gewisse Tiefe und monumentale Wirkung. Das Licht fällt von links auf die Figur, wodurch ein deutliches Chiaroscuro entsteht, das die Gesichtszüge und die Textur der Kleidung hervorhebt.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines Künstlers verstanden werden, der sich seiner eigenen Fähigkeiten bewusst ist und seinen Platz in der Gesellschaft beansprucht. Die Ernsthaftigkeit des Ausdrucks könnte eine Reflexion über die Verantwortung des Künstlers oder die Herausforderungen seines Berufs darstellen. Das Selbstporträt dient somit nicht nur der Selbstdarstellung, sondern auch als Statement über die Rolle des Künstlers im gesellschaftlichen Kontext seiner Zeit.