Bruegel, Pieter the Younger (Flemish, approx. 1564-1637) Flemish painters
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Flemish painters – Bruegel, Pieter the Younger (Flemish, approx. 1564-1637)
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Der Mann trägt eine weite, grobgezeichnete Robe oder einen Umhang, der über seine Schultern fällt und bis zu seinen Füßen reicht. Die Darstellung des Gewandes erfolgt durch kurze, parallele Linien, welche eine gewisse Textur andeuten. Seine rechte Hand ist ausgestreckt, die Finger leicht geöffnet, als ob er etwas präsentieren oder erklären wollte.
Die Zeichentechnik ist von einer schnellen, skizzenhaften Ausführung geprägt. Die Linien sind nicht immer geschlossen und wirken spontan gesetzt. Durch die Verwendung von Schraffuren wird dem Gesicht ein gewisses räumliches Volumen verliehen, insbesondere im Bereich der Nase und des Kinns. Der Hintergrund ist lediglich angedeutet und lässt den Fokus voll und ganz auf der dargestellten Person liegen.
Es liegt eine gewisse Melancholie oder Nachdenklichkeit in der Darstellung. Die hängende Körperhaltung, das ernste Gesichtsausdruck und die ungepflegte Erscheinung lassen vermuten, dass es sich um einen Einsiedler, einen Wanderer oder vielleicht auch einen Propheten handeln könnte. Die ausgestreckte Hand könnte eine Geste des Appells, der Warnung oder der Bitte sein. Es entsteht ein Eindruck von Isolation und innerer Einkehr.
Die Zeichnung scheint weniger auf eine detailgetreue Wiedergabe des Äußeren als vielmehr auf die Vermittlung eines bestimmten Charakters und einer Stimmung ausgerichtet zu sein. Die Einfachheit der Darstellung verstärkt die Ausdruckskraft und lässt Raum für Interpretationen über die Identität und die innere Welt des dargestellten Mannes.