Beware, where mermaids bred! Elizabeth Merkuryevna Boehm (Endaurova) (1843-1914)
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Elizabeth Merkuryevna Boehm – Beware, where mermaids bred!
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Die Gesichtsausdrücke sind besonders bemerkenswert. Die eine Frau blickt auf, ihr Blick ist weit aufgerissen, voller Angst und Entsetzen. Sie hält sich mit einer Hand vor den Mund, als ob sie etwas gesehen oder gehört hätte, das sie verstört. Die andere Frau, deren Gesicht teilweise im Schatten liegt, scheint ihn zu beruhigen oder zu beschützen. Sie legt ihr einen Arm um die Schultern, ihr Blick ist konzentriert und voller Sorge. Diese Nähe und der Schutzinstinkt, der darin mitschwingt, stehen im Kontrast zur diffusen Bedrohung, die von der Szene ausgeht.
Die Farbgebung ist gedämpft, fast monochrom. Grautöne und Blautöne dominieren, was die kalte, feuchte Atmosphäre des Wassers verstärkt. Der dunkle Hintergrund verstärkt den Eindruck der Isolation und der Gefahr. Der untere Teil des Bildes ist kaum erkennbar, ein undurchsichtiges Schwarz, das die Tiefe des Wassers andeutet und eine unheimliche Atmosphäre erzeugt.
Der Text unterhalb der Darstellung, der vermutlich eine Warnung ist (Wohlauf, denn hier ertrank eine Rusalka), verstärkt die Vorstellung einer übernatürlichen Gefahr. Die Rusalka ist eine Figur aus der slawischen Folklore, eine weibliche Wassergeist, die junge Männer anlockt und ertränkt.
Insgesamt vermittelt die Komposition ein Gefühl von Angst, Verletzlichkeit und einer verborgenen Gefahr. Die Darstellung ist weniger eine direkte Schilderung eines Ereignisses, sondern eher eine Andeutung eines bevorstehenden Unheils, eine Momentaufnahme von Angst, die im Herzen der Frauen widerhallt. Die Unschärfe und der Ausdruck der Gesichter lassen den Betrachter mit einem unbehaglichen Gefühl zurück, das von der unheimlichen Macht des Wassers und dem Wissen um die verborgenen Gefahren, die darin lauern, herrührt.