The Balcony Édouard Manet (1832-1883)
Édouard Manet – The Balcony
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Maler: Édouard Manet
Ort: Orsay Museum (Musée d’Orsay), Paris.
Die Künstlerin, die Manet zu seinem viel beachteten Gemälde inspirierte, war die Künstlerin Berthe Morisot. Sie lernten sich 1868 kennen und schon im Herbst begann Berthe, für den Künstler zu posieren. Die Gesellschaft nahm das fertige Gemälde gut auf, und im Frühjahr 1869 wurde es in einem der örtlichen Salons zum Verkauf angeboten. Lange Zeit gehörte das Gemälde einem französischen Maler, nach dessen Tod ging es in den Besitz des Staates über.
Beschreibung des Gemäldes Der Balkon von Eduard Manet
Die Künstlerin, die Manet zu seinem viel beachteten Gemälde inspirierte, war die Künstlerin Berthe Morisot. Sie lernten sich 1868 kennen und schon im Herbst begann Berthe, für den Künstler zu posieren. Die Gesellschaft nahm das fertige Gemälde gut auf, und im Frühjahr 1869 wurde es in einem der örtlichen Salons zum Verkauf angeboten. Lange Zeit gehörte das Gemälde einem französischen Maler, nach dessen Tod ging es in den Besitz des Staates über. Heute befindet sich die Leinwand im Musée d’Orsay. Das Gemälde zeigt das Geschehen auf einem der Balkone. Er selbst ist grün gestrichen und von einem dichten Gitter umgeben. Unter den Menschen auf dem Balkon sitzen auch zwei Frauen. Die rechte Frau ist die Geigerin Fanny Klaus. Sie steht in der Nähe der Tür und schaut den Betrachter an.
Das linke Bild zeigt die Künstlerin Berta Morisot, die auf einem kleinen Puff sitzt und über das Balkongeländer blickt, mit einem kleinen braun-weißen Hund zu ihren Füßen. Beide Frauen sind in schneeweißen Kleidern dargestellt, die in starkem Kontrast zum Rest der Umgebung stehen. Hinter ihnen steht ein Mann, Antoine Guillemot, ein bekannter Künstler. Hinter seiner Silhouette in der dichten Dunkelheit des Raumes ist der Stiefsohn des Künstlers, Leon Leenhoff, kaum zu erkennen. Dieses Gemälde wurde von einem der Werke von Manets Lieblingsschöpfer Francisco Goya, Mahy auf dem Balkon, inspiriert. Es ist das Thema und die Komposition des Bildes, die mit ihm verbunden sind. Bevor er sein berühmtes Gemälde schuf, gelang es Manet im Rahmen seiner Ausbildung, ein separates Porträt der Geigerin Mademoiselle Clauss auf demselben grünen Balkon anzufertigen. Auf dem Gemälde ist sie auf demselben Hocker wie Berthe sitzend abgebildet.
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Die beiden Damen tragen helle, luftige Kleider in Weiß- und Blautönen, was einen Eindruck von Leichtigkeit und Sommer vermittelt. Die eine sitzt, die andere steht unmittelbar daneben. Beide halten Fächer in der Hand, ein Accessoire, das in der damaligen Zeit für die höfliche Gesellschaft üblich war. Die Haltung der sitzenden Dame ist leicht nachdenklich, ihr Blick scheint in die Ferne gerichtet. Die stehende Dame wirkt etwas distanzierter, fast beobachtend. Ihre Frisur, geschmückt mit einer weißen Blüte, und ihr Kleid unterstreichen ihre gesellschaftliche Stellung.
Der Herr, der im Hintergrund steht, trägt einen dunklen Anzug mit einer hellblauen Krawatte. Seine Haltung ist aufrecht und selbstbewusst, er scheint das Geschehen zu überblicken. Er hält eine Geige in der Hand, was auf musikalische Interessen oder eine professionelle Tätigkeit hindeuten könnte.
Das Vorhandensein eines kleinen Hundes, der am Fuße des Balkons sitzt, fügt der Szene eine weitere Ebene hinzu. Er scheint ein vertrauter Bestandteil des Haushalts zu sein und unterstreicht die Intimität der dargestellten Situation.
Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft und von Grüntönen dominiert, die sich in den Fensterläden und dem schmiedeeisernen Balkongeländer wiederfinden. Diese Farbigkeit erzeugt eine ruhige und harmonische Atmosphäre.
Subtextuell lässt sich hier die Darstellung einer bürgerlichen Gesellschaft erkennen, die sich in ihrer Freizeit vergnügt. Die Figuren verkörpern die Konventionen und Werte ihrer Zeit, doch die leicht unkonventionelle Komposition und die etwas unfertige Malweise lassen Raum für Interpretationen. Es entsteht der Eindruck eines flüchtigen Moments, der mit einer gewissen Melancholie betrachtet wird. Die Geige im Hintergrund deutet vielleicht auf ein intellektuelles oder künstlerisches Interesse hin, das jenseits der oberflächlichen gesellschaftlichen Konventionen liegt. Insgesamt vermittelt das Bild eine subtile Spannung zwischen Pflicht und Vergnügen, zwischen gesellschaftlicher Erwartung und persönlicher Entfaltung.