The Seine at Rouen (La Seine a Rouen) Claude Oscar Monet (1840-1926)
Claude Oscar Monet – The Seine at Rouen (La Seine a Rouen)
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Maler: Claude Oscar Monet
Dieses Gemälde gehört zu einer frühen Periode im Schaffen des Künstlers. Es entstand 1872 zeitgleich mit einem anderen, berühmteren Gemälde von Claude Monet, der Impression, die eine neue Bewegung in der westeuropäischen Malerei einleitete - den Impressionismus. Monet versuchte nicht nur, die Natur fotografisch auf die Leinwand zu übertragen. Für den Künstler war es wichtig, seine Eindrücke von den ihn umgebenden Objekten zu vermitteln, die jederzeit ihr Aussehen unter dem Einfluss des Sonnenlichts oder einfach durch die unerwartete Nachbarschaft mit anderen Objekten verändern können.
Beschreibung des Gemäldes Seine en Rouen von Claude Monet
Dieses Gemälde gehört zu einer frühen Periode im Schaffen des Künstlers. Es entstand 1872 zeitgleich mit einem anderen, berühmteren Gemälde von Claude Monet, der Impression, die eine neue Bewegung in der westeuropäischen Malerei einleitete - den Impressionismus.
Monet versuchte nicht nur, die Natur fotografisch auf die Leinwand zu übertragen. Für den Künstler war es wichtig, seine Eindrücke von den ihn umgebenden Objekten zu vermitteln, die jederzeit ihr Aussehen unter dem Einfluss des Sonnenlichts oder einfach durch die unerwartete Nachbarschaft mit anderen Objekten verändern können. Monet lehnte die Prinzipien der akademischen Malerei ab, für die es wichtig war, den Übergang von Licht zu Schatten zu respektieren.
Er beschloss, sich auf sein Auge zu verlassen und so die Natur wiederzuentdecken. Deshalb sind auf den Gemälden der Impressionisten alle Motive wie durch einen Lufthauch leicht verschwommen. Das Bild von Monet verliert seine Geschmeidigkeit, obwohl es die Fähigkeit behält, auch die kleinste Bewegung in der Natur einzufangen. So entsteht der Eindruck, dass sich das Leben selbst auf den Leinwänden des Künstlers ergießt und der Betrachter die Rolle eines Beobachters dieses endlosen Stroms einnimmt.
Alle oben genannten Merkmale der impressionistischen Gemälde von Monet lassen sich nicht nur auf so berühmte Werke wie Frühstück im Gras und Impression anwenden, sondern auch auf ein Gemälde mit dem Titel Seine en Rouen.
Das Gemälde stellt einen Fluss dar, der den Betrachter durch seine Lebendigkeit beeindruckt. Man hat den Eindruck, dass sowohl die falsche Spiegelung der Schiffe im Wasser als auch das grüne Gewebe der Blätter, das der Wind kaum kräuselt, hier und jetzt sind, nicht mehr als vor hundert Jahren. Nur noch ein wenig länger und wir können das Gras riechen, das Rauschen der Blätter hören. Diese Sensation ist keineswegs zufällig, sondern erklärt sich durch die impressionistische Technik, die Monet in seinen früheren Werken anwandte.
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Am linken Bildrand sind Gebäude angedeutet, deren Silhouetten sich im Dunst verlieren. Sie wirken entfernt und unscharf, wodurch der Fokus auf den Fluss und seine unmittelbare Umgebung gelenkt wird. Rechts vom Fluss, am Ufer gelegen, befindet sich eine Baumgruppe, deren Blätter in verschiedenen Grüntönen gemalt sind. Einige Äste reichen über den Fluss und bilden eine Art natürliches Vordach, das das Licht filtert und eine ruhige, beschauliche Atmosphäre schafft.
Die Farbpalette ist überwiegend kühl gehalten, mit Dominanz von Blautönen, Grüntönen und Grautönen. Die Pinselstriche sind locker und flächig, was dem Bild eine impressionistische Qualität verleiht. Es entsteht der Eindruck eines flüchtigen Augenblicks, einer Momentaufnahme des fließenden Wassers und des schattenspendenden Baumes.
Ein möglicher Subtext liegt in der Darstellung der Vergänglichkeit und der flüchtigen Schönheit der Natur. Die lockere Malweise und die unscharfen Konturen lassen den Betrachter spüren, dass sich die Szene ständig wandelt, dass das Licht und die Schatten spielen und dass alles im Fluss ist. Die Boote, die sich auf dem Fluss treiben, unterstreichen diesen Eindruck von Bewegung und Veränderung. Auch die Gebäude im Hintergrund, die in der Ferne verschwimmen, deuten auf eine gewisse Distanz und Unbeständigkeit hin. Insgesamt vermittelt das Werk eine Stimmung der Ruhe und Kontemplation, vermittelt aber gleichzeitig ein tiefes Bewusstsein für die vorbeigehende Zeit und die unaufhaltsame Veränderung der Welt.