Last Communion of St. Jerome Alessandro Botticelli (1445-1510)
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Alessandro Botticelli – Last Communion of St. Jerome
Ort: Metropolitan Museum of Arts, New York.
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Der untere Bereich zeigt eine Innenansicht eines Raumes, der vermutlich eine Zelle oder eine bescheidene Wohnstube darstellt. Im Vordergrund findet eine rituelle Handlung statt. Eine zentrale Figur, gekleidet in ein rötes Gewand, reicht einem Mann mit einem weißen Habit, vermutlich einem Mönch, eine goldene Schale oder ein Gefäß. Dieser Mann scheint eine Art Kommunion oder Sakrament entgegenzunehmen. Um sie herum versammeln sich weitere Personen, darunter eine Frau in einem weißen Kleid und ein Kind, sowie weitere Männer in schwarzen Kutten. Über dem Tisch hängt ein Palmenzweig, der auf eine Verbindung mit dem Osterfest hindeutet.
Die Komposition erzeugt einen starken Kontrast zwischen dem göttlichen Bereich im oberen Teil und der irdischen Szene im unteren. Es scheint, als ob die Handlung im unteren Bereich von der göttlichen Figur im oberen Bereich gesegnet oder legitimiert wird. Die Farbgebung ist durch das Blau der göttlichen Figur und das Rot des Gewandes der Person, die das Sakrament reicht, betont. Die restlichen Farben sind gedämpfter und tragen zur Betonung der zentralen Elemente bei.
Subtextuell legt die Darstellung nahe, dass die empfangene Handlung eine spirituelle Bedeutung hat, die über das Irdische hinausgeht. Der Palmenzweig deutet auf eine Verbindung mit der Auferstehung und dem Sieg über den Tod hin. Die Anwesenheit des Kindes könnte auf die Kontinuität des Glaubens hinweisen. Insgesamt scheint die Darstellung die Bedeutung von Hingabe, Sakramenten und der göttlichen Gnade hervorzuheben. Die Szene vermittelt den Eindruck einer intimen, aber dennoch feierlichen Zeremonie, die in einer bescheidenen Umgebung stattfindet und dennoch von übernatürlicher Bedeutung ist.