Olaus Magnus – Carta Marina, 1539, Section G: Scotland, England Antique world maps HQ
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Antique world maps HQ – Olaus Magnus - Carta Marina, 1539, Section G: Scotland, England
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Das Gebiet Schottlands und Englands nimmt den Hauptteil der Darstellung ein. Die Küstenlinien sind relativ detailliert wiedergegeben, obwohl sie nicht immer mit heutiger wissenschaftlicher Genauigkeit übereinstimmen. Flüsse und Seen sind eingezeichnet, ebenso wie einige befestigte Städte und Burgen, die mit lateinischen Namen versehen sind. Besonders auffällig ist die stilisierte Darstellung der Landschaft: Berge sind durch gezackte Linien angedeutet, und die gesamte Region erscheint in einer leicht ornamentalisierten Form.
Ein markantes Element sind die farbigen Wappen und Herrschaftssymbole, die auf die politischen Gebietsaufteilungen hinweisen. Die Wappen der schottischen und englischen Könige sind prominent platziert, und auch die Grenzen der verschiedenen Regionen werden durch farbige Flächen und Linien unterschieden. Diese Darstellung der Herrschaftsgebiete ist nicht unbedingt geografisch präzise, sondern spiegelt eher die politischen Ansprüche und Machtverhältnisse der Zeit wider.
Der Text, der den kartografischen Bereich umgibt, spielt eine wesentliche Rolle. Lateinische Beschriftungen geben Namen von Orten, Flüssen, Regionen und politischen Einheiten an. Zusätzlich finden sich erklärende Textblöcke, die vermutlich Informationen über die Geographie, Geschichte und Kultur der dargestellten Regionen liefern. Die Nummern entlang der Gradlinien deuten auf ein Längenmaß hin, das zur Orientierung und zur Bestimmung von Entfernungen verwendet wurde. Die Scala Milliarium rechts unten dient als grafische Legende zur Einordnung der Distanzen.
Die Darstellung der Meeresgebiete ist ebenfalls bezeichnenswert. Das Meer wird durch Wellenlinien symbolisiert, und einige Seemonster und mythologische Kreaturen sind angedeutet, was auf die damalige Vorstellung von der unberechenbaren und gefährlichen Natur des Ozeans verweist.
In dieser Karte wird die Verbindung zwischen geografischer Darstellung und politischer Aussage deutlich. Es ist nicht nur eine Abbildung der physischen Welt, sondern auch eine Darstellung der Machtverhältnisse, kulturellen Identitäten und des Wissensstandes der damaligen Zeit. Die detailreichen Zeichnungen, die lateinischen Beschriftungen und die symbolische Darstellung der Herrschaftsgebiete tragen dazu bei, ein komplexes Bild der frühen Neuzeit zu zeichnen.