Domenico da Gambassi Andrea del Sarto (1486-1530)
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Andrea del Sarto – Domenico da Gambassi
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Die Darstellung des Haares verdient besondere Beachtung: Es ist kurz geschnitten und fällt in dunklen Locken um den Kopf, wobei eine gewisse Unordnung erkennbar ist, die von einer gewissen Natürlichkeit zeugt. Die Kleidung besteht aus einer schlichten Halskrause, die einen Teil des Halses bedeckt.
Die Farbgebung ist gedämpft gehalten. Dominieren Braun-, Grau- und Schwarztöne, wobei der Fokus durch das Licht auf das Gesicht gelenkt wird. Der Hintergrund verschwindet fast vollständig in der Dunkelheit, was dem Porträtierten eine gewisse Monumentalität verleiht. Die Beleuchtung wirkt diffus und erzeugt weiche Übergänge im Gesicht, wodurch die Textur der Haut erkennbar wird.
Die Komposition ist schlicht und konzentriert sich auf das Individuum. Der Kreisrahmen betont die Isolation des Porträtierten, während der dunkle Hintergrund eine Atmosphäre der Kontemplation schafft. Es entsteht ein Eindruck von Würde und Selbstbewusstsein, jedoch auch von einer gewissen Melancholie, die durch den Blick des Mannes vermittelt wird. Die Abnutzung der Oberfläche deutet auf ein hohes Alter des Werkes hin und verleiht ihm einen zusätzlichen Hauch von Geschichte und Patina. Hier scheint es um die Darstellung eines Individuums zu gehen, dessen Charakter und soziale Stellung durch seine Erscheinung angedeutet werden, ohne diese explizit zu benennen.