Self Portrait With Faun And Nymph Anders Zorn (1860-1920)
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Anders Zorn – Self Portrait With Faun And Nymph
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Der Mann trägt ein helles Hemd mit hochgeschlagenem Kragen, das durch die dunkle Umgebung besonders hervorgehoben wird. Sein Bart ist dicht und ungepflegt, was seinen Charakter zusätzlich unterstreicht. Er beugt sich über einen Tisch, auf dem eine kleine Skulptur platziert ist – offenbar eine Darstellung eines Fauns und einer Nymphe. Diese Figuren sind im Dunkeln nur schemenhaft erkennbar, was ihre Bedeutung noch verstärkt. Sie wirken wie Fragmente einer verlorenen Welt, die der Mann in seiner Betrachtung wiederbelebt.
Die Farbgebung ist gedämpft und dominiert von dunklen Brauntönen und Schwarztönen. Das Licht fällt von links auf den Mann und die Skulptur, wodurch ein dramatischer Kontrast entsteht. Dieser Lichtakzent lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters gezielt auf das Wesentliche: die Figur des Mannes und seine Beziehung zu der kleinen Skulptur.
Die Komposition wirkt intim und persönlich. Der Tisch dient als eine Art Barriere zwischen dem Mann und dem Betrachter, aber gleichzeitig ermöglicht er auch einen Einblick in seine Welt. Die Anwesenheit der mythologischen Figuren deutet auf eine Auseinandersetzung mit klassischen Themen hin – die Natur, die Liebe, das Schicksal. Es entsteht ein Gefühl von Melancholie und Sehnsucht nach einer vergangenen Ära.
Die Zeichnung lässt vermuten, dass es sich um eine Momentaufnahme handelt, eingefangen in einem Zustand der Kontemplation. Der Mann scheint nicht nur die Skulptur zu betrachten, sondern auch über ihre Bedeutung und seine eigene Rolle als Künstler nachzudenken. Die Dunkelheit im Hintergrund verstärkt diesen Eindruck von Isolation und innerer Einkehr. Es ist eine Darstellung eines Künstlers, der sich seiner eigenen Kreativität bewusst ist und gleichzeitig mit den Fragen des Lebens ringt.