Mary Cassatt (1844-1926) – A Woman and a Girl Driving (1881 Philadelphia Museum of Art) part 2 American painters
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
part 2 American painters – Mary Cassatt (1844-1926) - A Woman and a Girl Driving (1881 Philadelphia Museum of Art)
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Hinter der Frau, auf der rechten Seite des Bildes, sitzt ein Mann mit Zylinder und Anzug. Er scheint passiv zu sein, sein Blick ist unbestimmt. Der Hintergrund besteht aus einem verschwommenen, grünen Blätterwerk, das den Eindruck einer sommerlichen Landschaft vermittelt. Die Farbpalette ist gedämpft, mit warmen Tönen, die die Szene eine gewisse Intimität verleihen.
Die Darstellung ist locker und impressionistisch gehalten, mit sichtbaren Pinselstrichen, die die Textur des Bildes betonen. Die Perspektive ist leicht erhöht, so dass der Betrachter den Eindruck eines Beobachters aus einer gewissen Distanz erhält.
Man erkennt in der Darstellung eine Darstellung des bürgerlichen Lebens im späten 19. Jahrhundert. Die elegante Kleidung der Frau und des Mannes, die Kutsche als Fortbewegungsmittel und die idyllische Landschaft deuten auf eine privilegierte soziale Schicht hin. Gleichzeitig wird aber auch der Moment der Alltäglichkeit eingefangen – die Frau beim Führen der Kutsche, das Kind, das sich an ihr festklammert.
Es lässt sich vermuten, dass die Malerei eine Reflexion über die Rolle der Frau in der Gesellschaft sein könnte. Die Frau ist nicht nur als Anhängsel des Mannes dargestellt, sondern als aktive Gestalt, die die Kontrolle über die Situation hat. Die Präsenz des Kindes könnte zudem auf die Bedeutung von Mutterschaft und Familie hinweisen. Die passive Darstellung des Mannes steht im Kontrast zur aktiven Frau und verstärkt diesen Eindruck.
Der verschwommene Hintergrund lässt den Fokus auf die Figuren lenken und verstärkt das Gefühl der Intimität. Der Betrachter wird in die Szene hineingezogen und kann den Moment der stillen Beobachtung miterleben.