Habitat Mangroves 3 Roger Bansemer
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Roger Bansemer – Habitat Mangroves 3
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Die Mangrovenwurzel selbst dominiert den linken Bildbereich. Ihre komplexen, verschlungenen Strukturen erzeugen eine fast labyrinthische Wirkung und suggerieren Stabilität und Widerstandsfähigkeit gegenüber den Naturgewalten. Die Wurzeln scheinen sich in das schlammige Uferbett zu krallen, was die symbiotische Beziehung zwischen dem Baum und seinem Lebensraum verdeutlicht.
Im Hintergrund erstreckt sich eine ruhige Wasserfläche, deren Oberfläche durch sanfte Lichtreflexe unterbrochen wird. Diese Reflexionen verleihen der Szene eine gewisse Weichheit und tragen zur insgesamt friedlichen Stimmung bei. Der Horizont ist kaum erkennbar, was den Eindruck von Weite und Unendlichkeit verstärkt.
Die Farbpalette des Bildes ist überwiegend gedämpft: Brauntöne, Grautöne und Blautöne dominieren die Komposition. Diese Farbwahl unterstreicht die Natürlichkeit der Szene und erzeugt eine Atmosphäre der Ruhe und Kontemplation. Die sparsame Verwendung von Grün in den Blättern der Mangrovenbäume bietet einen subtilen Kontrast zu den anderen Farben und lenkt die Aufmerksamkeit auf diese Details.
Subtextuell könnte das Bild als Metapher für die Fragilität des Ökosystems interpretiert werden. Der exponierte Standort des Vogels, die komplexen Wurzeln der Mangrove – all dies deutet auf eine Balance hin, die jederzeit gefährdet sein kann. Die Stille und die Melancholie in der Szene könnten zudem eine Reflexion über den Verlust von Natur und die Notwendigkeit des Schutzes ökologischer Lebensräume darstellen. Es entsteht ein Gefühl der Vergänglichkeit, das den Betrachter dazu anregt, über seine eigene Beziehung zur Umwelt nachzudenken. Die Komposition wirkt wie ein Moment eingefangener Zeit, eine stille Mahnung an die Schönheit und Zerbrechlichkeit unserer natürlichen Welt.