The Rhine at Constance (Konstanz-am-Rhein) Rev. Edward Thomas Daniell (1804-1842)
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Rev. Edward Thomas Daniell – The Rhine at Constance (Konstanz-am-Rhein)
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Vor dem Turm erstreckt sich ein breiter Weg oder Damm, der sich perspektivisch in die Ferne verliert und so den Eindruck von Weite verstärkt. Dieser Weg führt direkt zum Ufer des Flusses, dessen Oberfläche durch kurze, vertikale Pinselstriche angedeutet wird, was eine Bewegung und Reflexion suggeriert. Das Wasser wirkt ruhig und trüb, spiegelt aber das Licht der bewölkten Himmel wider.
Links im Bild sind einige Gebäude erkennbar, die dicht aneinander stehen und einen gewissen Charakter einer historischen Siedlung vermitteln. Die Dächer wirken flach und schräg, was auf eine traditionelle Bauweise hindeutet. Im Hintergrund zeichnen sich weitere Häuser und Bäume ab, die in der diffusen Lichtstimmung kaum Konturen erkennen lassen.
Der Himmel ist von einem gleichmäßigen Grau überzogen, ohne deutliche Wolkenformationen. Die Farbigkeit insgesamt wirkt gedämpft und harmonisch, was eine melancholische Stimmung erzeugt. Die Malweise ist locker und impressionistisch; die Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur Atmosphäre der flüchtigen Beobachtung bei.
Subtextuell könnte das Werk als Darstellung einer Übergangsphase interpretiert werden – zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Natur und menschlicher Eingreiff. Der Turm steht symbolisch für Macht und Geschichte, während der Fluss die ständige Veränderung und den Lauf der Zeit repräsentiert. Die zurückhaltende Farbigkeit und die diffuse Lichtstimmung lassen Raum für Kontemplation und erinnern an die Vergänglichkeit aller Dinge. Es scheint, als ob der Künstler nicht primär eine genaue Wiedergabe des Ortes anstrebt, sondern vielmehr die Stimmung und den Charakter dieses besonderen Moments einfangen möchte.