#11860 Raymond Daussy (1918-)
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Raymond Daussy – #11860
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Der Blick wird durch einen breiten, leeren Weg nach vorn gelenkt, der in die Tiefe des Bildes führt. Dieser Weg verstärkt den Eindruck von Leere und Abgeschiedenheit; er wirkt wie ein Übergangsort ohne Ziel. Die fehlende menschliche Präsenz trägt zusätzlich zur Atmosphäre der Isolation bei. Es gibt keine Hinweise auf Leben oder Aktivität – kein Mensch, kein Fahrzeug, keine Bewegung.
Die Beleuchtung ist diffus und gleichmäßig, was die Kontraste minimiert und eine flache Bildtiefe erzeugt. Dies verstärkt den Eindruck einer trägen, fast surrealen Umgebung. Die Gebäude wirken als ob sie aus dem Nebel aufsteigen oder in ihm versinken.
Es lässt sich interpretieren, dass das Werk möglicherweise eine Reflexion über die Entfremdung des modernen Menschen in der urbanen Landschaft darstellt. Die Architektur, entkleidet von jeglicher Ornamentik und Individualität, könnte für die Standardisierung und Uniformierung des Lebens stehen. Der leere Weg symbolisiert vielleicht die Ziellosigkeit oder die Suche nach Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt. Die Farbgebung trägt zur Verstärkung dieser Stimmung bei; sie evoziert ein Gefühl der Melancholie und des Verlusts. Die Malerei scheint eine stille Kontemplation über die Bedingungen des modernen Daseins anzuregen, ohne dabei auf eindeutige Antworten oder Erklärungen auszuweichen.