#11855 Raymond Daussy (1918-)
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Raymond Daussy – #11855
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Über diesem Gesicht erhebt sich ein komplexes, geometrisches Gebilde – offenbar die Struktur eines Dachstuhls, dessen Balken und Streben das Bild dominieren. Durch diese Konstruktion hindurch blickt man auf einen hell erleuchteten Himmel in warmen Gelb- und Orangetönen. Ein einzelner, grün gekleideter Mann scheint sich mit Anstrengung nach oben zu schwingen, von einem Lichtstrahl erfasst, der ihn wie eine Art Heiligenschein umgibt.
Die Gegenüberstellung dieser Elemente – die Verzweiflung im Vordergrund und das scheinbare Aufsteigen in den Himmel – deutet auf einen inneren Konflikt hin. Der Rahmen, der das Gesicht einschließt, könnte als Metapher für Gefangenschaft oder Begrenzung verstanden werden, während der Mann, der sich emporarbeitet, Hoffnung und Befreiung symbolisiert. Das Licht, das ihn umgibt, verstärkt diesen Eindruck von Erlösung oder Transzendenz.
Die Farbgebung trägt ebenfalls zur Interpretation bei: Die düsteren, erdigen Töne des Gesichts und des Rahmens stehen im Kontrast zu den leuchtenden Farben des Himmels. Diese Dichotomie unterstreicht die Spannung zwischen der irdischen Not und dem Streben nach etwas Höherem.
Es liegt eine Ahnung von Traum oder Vision in dieser Darstellung vor, ein Zustand zwischen Realität und Imagination, in dem persönliche Qualen und spirituelle Sehnsüchte aufeinandertreffen. Die Künstlerin/der Künstler scheint hier nicht primär eine konkrete Szene darstellen zu wollen, sondern vielmehr einen emotionalen Zustand, eine innere Landschaft der Hoffnung und Verzweiflung.