Heinrich Langenbeck (1603-1669) * Anselm van Hulle (1601-1674)
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Anselm van Hulle (After) – Heinrich Langenbeck (1603-1669)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Komposition ist schlicht gehalten: Der Mann nimmt fast das gesamte Bildfeld ein, wodurch seine Präsenz betont wird. Er trägt eine dunkle Kleidung, vermutlich Samt, deren Faltung und Textur sorgfältig wiedergegeben sind. Die Rüschen am Kragen und die Details der Brustpartie deuten auf einen gewissen sozialen Status hin. Ein kleines, goldenes Abzeichen oder Wappen ist an seiner Brust angebracht, dessen genaue Bedeutung unklar bleibt, aber vermutlich ein Hinweis auf seine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Familie oder Institution darstellt.
Der Hintergrund ist dunkel und neutral gehalten, was die Aufmerksamkeit vollends auf das Gesicht des Mannes lenkt. Die Beleuchtung ist dramatisch: Sie fällt von links und betont die Konturen seines Gesichts und der Kleidung, wodurch eine plastische Wirkung erzielt wird. Das Licht scheint auch die feinen Linien um seine Augen und den Mund hervorzuheben, was dem Porträt eine gewisse Tiefe verleiht.
Die Darstellung des Bartes ist bemerkenswert: Er ist lang, buschig und weist eine ungewöhnliche Form auf, die möglicherweise ein charakteristisches Merkmal des Mannes war oder auch als modische Eigenheit zu verstehen ist. Die Inschrift im oberen Bildbereich deutet auf den Namen des Dargestellten und seiner Ehefrau hin, was diese Arbeit als Auftragsarbeit identifiziert.
Subtextuell könnte das Porträt eine Darstellung von Würde, Autorität und möglicherweise auch einer gewissen Last oder Verantwortung vermitteln. Der ernste Gesichtsausdruck und die dunkle Kleidung könnten auf eine Zeit der Unsicherheit oder des Umbruchs hindeuten, was im Kontext des 17. Jahrhunderts durchaus plausibel ist. Insgesamt hinterlässt das Bild einen Eindruck von Größe und Kontemplation.