Matthäus von Wessenbeck (1600-1659) * Anselm van Hulle (1601-1674)
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Anselm van Hulle (After) – Matthäus von Wessenbeck (1600-1659)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Darstellung ist halbkörperlich; der Mann trägt einen dunklen Anzug mit einer aufwendig verzierten Rüschenkragen, der seinen gesellschaftlichen Status unterstreicht. Die Haare sind kurz geschnitten und wirken leicht grau meliert, was auf sein Alter hindeutet. Ein sorgfältig gestutzter Schnurrbart rundet das Erscheinungsbild ab.
Die Farbgebung ist gedämpft und zurückhaltend. Dominieren dunkle Töne, die eine feierliche Atmosphäre erzeugen. Der Hintergrund ist schlicht gehalten, wodurch der Fokus voll und ganz auf dem Portraitierten liegt. Die Schrift über seinem Kopf deutet darauf hin, dass es sich um ein Denkmal handelt, das seine Identität festhalten soll.
Die Pose des Mannes ist gerade und aufrecht, was eine gewisse Würde und Autorität vermittelt. Sein Blick ist ernst und konzentriert, was den Eindruck eines nachdenklichen und erfahrenen Menschen erweckt. Es liegt eine gewisse Distanz in seinem Ausdruck, die möglicherweise seine Persönlichkeit widerspiegelt oder aber auch ein Ergebnis der Konventionen des Porträtgenres dieser Zeit sein könnte.
Subtextuell könnte das Bild als Darstellung eines Mannes verstanden werden, der sich seiner gesellschaftlichen Rolle bewusst ist und diese mit Stolz trägt. Die sorgfältige Inszenierung seines Äußeren deutet auf den Wunsch hin, einen positiven Eindruck zu hinterlassen und seinen Status zu demonstrieren. Gleichzeitig schwingt in seinem Blick eine gewisse Melancholie mit, die möglicherweise auf persönliche Erfahrungen oder gesellschaftliche Belastungen hindeutet. Insgesamt vermittelt das Porträt ein Bild von einem Mann, der sowohl Autorität als auch innere Tiefe verkörpert.