Antoine de Brun (1600-1654) * Anselm van Hulle (1601-1674)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Anselm van Hulle (After) – Antoine de Brun (1600-1654)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist überwiegend düster und von tiefen Schwarz- und Brauntönen dominiert. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Würde und Ernsthaftigkeit. Die Haut des Mannes weist einen warmen Teint auf, der durch das diffuse Licht betont wird. Einige Details, wie die feinen Falten um die Augen und den Mund, lassen auf Lebenserfahrung schließen.
Die Kleidung des Dargestellten ist repräsentativ für eine gehobene soziale Schicht: Ein dunkler Mantel mit breitem Kragen, der mit einer silbernen Brosche verziert ist, deutet auf einen hohen Rang hin. Der Kragen selbst ist hochgeschlossen und trägt zur formalen Darstellung bei. Die Haare sind kurz geschnitten und wirken etwas ungepflegt, was möglicherweise eine gewisse Natürlichkeit oder Bescheidenheit andeuten soll.
Die Schrift über dem Kopf des Mannes, die in lateinischer Sprache verfasst ist, liefert einen Hinweis auf seine Identität und seinen Status. Sie scheint eine offizielle Bezeichnung zu sein, die seine Position oder Funktion hervorhebt.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines Mannes interpretiert werden, der Verantwortung trägt und sich seiner Rolle bewusst ist. Die direkte Blickrichtung vermittelt Autorität und Selbstbewusstsein. Die dunkle Farbgebung und die schlichte Komposition erzeugen eine Atmosphäre von Ernsthaftigkeit und Würde, die möglicherweise auf einen Mann in einer wichtigen Position hinweist. Es entsteht ein Eindruck von Kontinuität und Tradition, der durch die formale Darstellung und die lateinische Inschrift verstärkt wird. Die gewisse Unvollkommenheit im Erscheinungsbild – die Falten, das etwas ungepflegte Haar – könnte eine Abkehr von idealisierenden Darstellungen signalisieren und dem Porträt eine größere Authentizität verleihen.