A Ploughed Field John Sell Cotman (1782-1842)
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John Sell Cotman – A Ploughed Field
Ort: Leeds Museums and Galleries (Leeds Museums and Galleries, Leeds City Council), Leeds.
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Im Vordergrund steht eine einzelne Gestalt, vermutlich ein Mensch, der in Richtung des Hügelrückens blickt. Seine Position ist isoliert und vermittelt einen Eindruck von Kontemplation oder vielleicht auch Melancholie. Ein Werkzeug, möglicherweise ein Pflug oder eine Hacke, liegt verlassen im Feld, was die Tätigkeit, die hier stattgefunden hat, andeutet, aber gleichzeitig eine gewisse Vergänglichkeit suggeriert.
Der mittlere Bildbereich wird von einem sanften Hügel bestimmt, der in einen weiteren, weiter entfernten Bereich übergeht. Die Farbgebung ist hier heller und weist Grüntöne auf, was auf Vegetation hindeutet. Einige Bäume gruppieren sich an den Hängen, ihre dunklen Silhouetten kontrastieren mit dem helleren Hintergrund.
Der Himmel nimmt den oberen Teil des Bildes ein und ist in gedämpften Grautönen gehalten. Die Wolkenformationen sind diffus und lassen eine gewisse Unbeständigkeit erkennen. Die Lichtverhältnisse sind nicht eindeutig; es scheint sich um einen Tag zu handeln, aber die diffuse Beleuchtung lässt wenig Schatten entstehen und trägt zur insgesamt ruhigen, fast melancholischen Stimmung bei.
Die Komposition wirkt ruhig und besinnlich. Die Weite der Landschaft vermittelt ein Gefühl von Freiheit, während die isolierte Gestalt und das verlassene Werkzeug eine gewisse Einsamkeit und Vergänglichkeit andeuten. Es entsteht der Eindruck einer stillen Betrachtung des Lebenszyklus – vom Pflügen über die Aussaat bis zur Ernte. Die Farbpalette ist gedämpft und erdverbunden, was die Verbindung zur Natur und zum Landleben unterstreicht. Es liegt eine gewisse Sehnsucht nach Einfachheit und Authentizität in der Darstellung, ein Rückblick auf traditionelle Lebensweisen oder vielleicht auch eine Reflexion über die Beziehung des Menschen zur Umwelt.