Hier sehen wir ein Porträt einer Frau, vermutlich aus dem frühen 19. Jahrhundert, angesichts des Kleidungsstils und der Haartracht. Die Darstellung ist eine Dreiviertelansicht, wobei die Dargestellte direkt den Betrachter ansieht. Ihr Blick ist aufmerksam, fast durchdringend, ohne jedoch aggressiv zu wirken. Die Farbgebung ist gedämpft und von dunklen Tönen dominiert. Ein tiefes Dunkelgrün bildet den Hintergrund, der nur stellenweise durch Lichtdurchlässigkeit angedeutet wird. Die Kleidung der Frau besteht aus einem dunkelblauen Kleid mit aufwendiger Goldstickerei, die einen gewissen Reichtum und gesellschaftlichen Status suggeriert. Ein roter Stoffstreifen dient als Haarschmuck und bildet einen auffälligen Kontrast zu den dunklen Farben des restlichen Bildes. Die Stickereien am Ärmel sind detailreich ausgearbeitet und lenken das Auge auf die Hände, die in einer ruhigen Geste gefaltet liegen. Die Gesichtszüge der Frau wirken ernst und nachdenklich. Ihre Haut ist blass, was möglicherweise durch die Beleuchtung verstärkt wird. Die Lippen sind leicht geöffnet, als ob sie kurz davor wäre, etwas zu sagen. Die Haartracht, mit den aufwendig geflochtenen Zöpfen, unterstreicht die Sorgfalt und das Bemühen um ein gepflegtes Erscheinungsbild. Die Beleuchtung ist dramatisch und konzentriert sich hauptsächlich auf das Gesicht der Frau. Dies lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf ihre Augen und ihren Ausdruck. Die Schatten sind tief und verleihen dem Porträt eine gewisse Tiefe und Mystik. Es liegt nahe, dass es sich um ein Auftragsporträt handelt, das dazu diente, den gesellschaftlichen Status der Dargestellten zu dokumentieren. Der ernste Gesichtsausdruck könnte auf eine gewisse Würde oder sogar Melancholie hindeuten. Die sorgfältige Ausarbeitung der Kleidung und des Haarschmucks unterstreicht die Bedeutung des Anlasses und die Wertschätzung für das Porträt selbst. Die subtile Farbgebung und die dramatische Beleuchtung tragen dazu bei, eine Atmosphäre von Intimität und Kontemplation zu schaffen. Es entsteht ein Eindruck von einer Frau, die in ihrer Zeit einen gewissen gesellschaftlichen Einfluss hatte oder zumindest danach strebte.
Sofie Fick (sister-in-law of Rudolf von Arthaber); Sofie Fick (Schwägerin von Rudolf von Arthaber) — Franz Eybl
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Die Farbgebung ist gedämpft und von dunklen Tönen dominiert. Ein tiefes Dunkelgrün bildet den Hintergrund, der nur stellenweise durch Lichtdurchlässigkeit angedeutet wird. Die Kleidung der Frau besteht aus einem dunkelblauen Kleid mit aufwendiger Goldstickerei, die einen gewissen Reichtum und gesellschaftlichen Status suggeriert. Ein roter Stoffstreifen dient als Haarschmuck und bildet einen auffälligen Kontrast zu den dunklen Farben des restlichen Bildes. Die Stickereien am Ärmel sind detailreich ausgearbeitet und lenken das Auge auf die Hände, die in einer ruhigen Geste gefaltet liegen.
Die Gesichtszüge der Frau wirken ernst und nachdenklich. Ihre Haut ist blass, was möglicherweise durch die Beleuchtung verstärkt wird. Die Lippen sind leicht geöffnet, als ob sie kurz davor wäre, etwas zu sagen. Die Haartracht, mit den aufwendig geflochtenen Zöpfen, unterstreicht die Sorgfalt und das Bemühen um ein gepflegtes Erscheinungsbild.
Die Beleuchtung ist dramatisch und konzentriert sich hauptsächlich auf das Gesicht der Frau. Dies lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf ihre Augen und ihren Ausdruck. Die Schatten sind tief und verleihen dem Porträt eine gewisse Tiefe und Mystik.
Es liegt nahe, dass es sich um ein Auftragsporträt handelt, das dazu diente, den gesellschaftlichen Status der Dargestellten zu dokumentieren. Der ernste Gesichtsausdruck könnte auf eine gewisse Würde oder sogar Melancholie hindeuten. Die sorgfältige Ausarbeitung der Kleidung und des Haarschmucks unterstreicht die Bedeutung des Anlasses und die Wertschätzung für das Porträt selbst. Die subtile Farbgebung und die dramatische Beleuchtung tragen dazu bei, eine Atmosphäre von Intimität und Kontemplation zu schaffen. Es entsteht ein Eindruck von einer Frau, die in ihrer Zeit einen gewissen gesellschaftlichen Einfluss hatte oder zumindest danach strebte.