Mathilde Rebracha, née Fürgantner; Mathilde Rebracha, geb. Fürgantner Franz Eybl (1806-1880)
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Franz Eybl – Mathilde Rebracha, née Fürgantner; Mathilde Rebracha, geb. Fürgantner
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Die Frau trägt ein elegantes, offenes Kleid mit zarten Stickereien, das ihren Dekolleté betont. Ein Perlcollier um den Hals unterstreicht zusätzlich ihren gesellschaftlichen Status und Reichtum. Um die Schultern drapiert eine dunkle Schärpe, deren Farbton einen Kontrast zum hellen Kleid bildet und so die Aufmerksamkeit auf ihr Gesicht lenkt. Die Frisur ist typisch für die Zeit: das Haar ist hochgesteckt und mit Blumen geschmückt, was ein Hauch von Natürlichkeit in das formelle Gesamtbild bringt.
Der Blick der Frau ist direkt und ungeschminkt. Er vermittelt weder eine übertriebene Freude noch Trauer, sondern eher einen Ausdruck stiller Selbstbeherrschung und Würde. Die Gesichtszüge sind weich modelliert, die Haut wirkt makellos, was auf eine sorgfältige Ausarbeitung durch den Künstler hindeutet.
Die Beleuchtung ist gleichmäßig verteilt, wodurch die Details der Kleidung und des Gesichts klar erkennbar sind. Es entsteht ein Eindruck von Tiefe und Realismus, ohne jedoch in eine übermäßige Detailtreue abzugleiten.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines idealisierten Frauenbildes interpretiert werden – einer Frau, die sowohl Schönheit als auch Anstand verkörpert. Die sorgfältige Inszenierung der Kleidung und des Schmucks deutet auf einen Wunsch nach Repräsentation hin, möglicherweise um den gesellschaftlichen Status der Dargestellten zu dokumentieren oder zu festigen. Der ruhige, würdevolle Blick könnte zudem eine Botschaft von innerer Stärke und Unabhängigkeit vermitteln, die über das traditionelle Frauenbild hinausgeht. Insgesamt hinterlässt das Gemälde einen Eindruck von zeitloser Eleganz und subtiler Selbstbejahung.