Sir Thomas Lawrence – The Calmady Children (Emily, 1818–?1906, and Laura Anne, 1820–1894) Metropolitan Museum: part 4
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Metropolitan Museum: part 4 – Sir Thomas Lawrence - The Calmady Children (Emily, 1818–?1906, and Laura Anne, 1820–1894)
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Das Mädchen rechts, mit dunkleren, gelockten Haaren, scheint etwas abwesend zu sein. Sie blickt leicht zur Seite und hält eine Hand an den Kopf, als ob sie nachdenklich oder vielleicht leicht verlegen wäre. Ihre Kleidung ist feiner, mit einem blauen Band, das um ihren Hals gebunden ist, was auf ihren höheren sozialen Status hindeutet. Beide Mädchen tragen weiße Kleider mit filigranen Spitzenbesätzen, die im Kontrast zu ihrer rosigen Haut stehen.
Der Hintergrund ist verschwommen und besteht aus einem diffusen, bläulichen Farbton, der die Figuren hervorhebt und eine Atmosphäre der Ruhe und Intimität schafft. Ein Hauch von Landschaft ist erkennbar, doch der Fokus liegt eindeutig auf den beiden Mädchen.
Neben der offensichtlichen Darstellung von kindlicher Zuneigung lassen sich in dem Werk auch Subtexte erkennen. Die sorgfältige Darstellung ihrer Kleidung und ihr Anblick deuten auf eine privilegierte Herkunft hin. Die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke – das direkte, selbstbewusste Blicken des einen Mädchens im Gegensatz zum nachdenklichen Ausdruck des anderen – könnten auf unterschiedliche Persönlichkeiten oder Charaktereigenschaften hindeuten. Es scheint, als wolle der Künstler nicht nur die äußere Erscheinung, sondern auch die subtilen Nuancen zwischen den beiden Mädchen einfangen und so einen Moment der stillen Beobachtung und des familiären Bandes festhalten. Die kreisförmige Komposition verstärkt den Eindruck einer abgeschlossenen, fast mythischen Szene, die von der Außenwelt isoliert ist.