Franz Werner von Tamm – Still life with flowers, fruit and two hens Liechtenstein Museum (Vienna)
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Liechtenstein Museum – Franz Werner von Tamm - Still life with flowers, fruit and two hens
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Ein großer, geflochtener Korb dient als zentrales kompositorisches Element. Aus ihm quellen weitere Früchte, Gemüse und grüne Triebe hervor. Ein Zweig mit leuchtend roten Mohnblüten und weiteren blühenden Pflanzen setzt einen deutlichen Farbakzent und lenkt den Blick des Betrachters nach oben.
Der Hintergrund besteht aus einem verschwommenen Landschaftspartial mit einem blauen Himmel, der in seiner Darstellung eine gewisse Unschärfe aufweist und so die Aufmerksamkeit verstärkt auf die Objekte im Vordergrund. Die Lichtführung ist sorgfältig gesetzt, sie betont die Textur und Form der einzelnen Gegenstände, wodurch ein plastischer Effekt entsteht.
Die Darstellung der Hühner ist bemerkenswert. Sie wirken nicht als bloße Ergänzung des Stilllebens, sondern scheinen in die Szene integriert zu sein, fast als ob sie sich in ihrer natürlichen Umgebung aufhalten würden. Ihre Haltung, die Details ihrer Federn und der Boden, auf dem sie stehen, sind mit großer Präzision wiedergegeben.
Die Fülle der Objekte, kombiniert mit der realistischen Darstellung, deutet auf eine Wertschätzung für die Schönheit und den Überfluss der Natur hin. Die offene Melone und die präsentierten Früchte könnten zudem eine Symbolik der Vergänglichkeit und des Lebenszyklus tragen, ein häufiges Thema in Stillleben des 18. Jahrhunderts. Der Korb, der die Fülle enthält, kann als Metapher für Fülle, Wohlstand und die Gabe der Natur verstanden werden. Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl von Harmonie und Genuss, während es gleichzeitig subtile Hinweise auf die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge gibt.