The Celebration of the Federation, Champs de Mars, Paris, 14 July 1790 Charles Thévenin (1764-1838)
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Charles Thévenin – The Celebration of the Federation, Champs de Mars, Paris, 14 July 1790
Ort: Carnavalet Museum (Musée Carnavalet), Paris.
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Die Komposition ist durch eine deutliche Staffelung gekennzeichnet. Im Vordergrund dominiert die Tanzszene, während sich dahinter eine riesige Menschenmenge erstreckt, die in einer Art amphitheaterähnlicher Anordnung sitzt oder steht. Diese Anordnung verstärkt den Eindruck von Größe und Einheit. Eine Plattform mit einer auffälligen, goldenen Struktur, vermutlich eine Tribüne, ragt am rechten Bildrand empor und beherbergt vermutlich hochrangige Persönlichkeiten, die die Feierlichkeiten beobachten.
Über der Szene spannt sich ein dramatischer Himmel aus, durchzogen von Lichtstrahlen, die einen fast theatralischen Effekt erzeugen. Die Lichtstrahlen scheinen die Szene zu segnen und unterstreichen die Bedeutung des Anlasses. Die Wolkenformationen suggerieren eine dynamische Atmosphäre, die die Aufregung und den Enthusiasmus der Menge widerspiegelt.
Die Farbgebung ist kräftig und kontrastreich. Rot, Weiß und Blau – die Farben der Nationalflagge – tauchen überall in der Szene auf, sowohl in den Kleidungsstücken der Menschen als auch in der Dekoration der Plattform. Dies unterstreicht die symbolische Bedeutung der Feier und deren Bezug zur nationalen Identität.
Subtextuell scheint die Darstellung eine Botschaft von Einheit und Brüderlichkeit zu vermitteln. Der Tanz wird als Ausdruck von Solidarität und gemeinschaftlichem Handeln inszeniert. Die Anordnung der Menschen, die Tribüne mit den Zuschauern und der dramatische Himmel erzeugen einen Eindruck von Hierarchie und Ordnung, der jedoch durch die ausgelassene Atmosphäre und die farbenfrohe Darstellung des Tanzes gemildert wird. Man könnte auch eine Spannung zwischen dem formellen Charakter der Feier, repräsentiert durch die Tribüne und die militärische Präsenz, und der spontanen, volksnahen Natur des Tanzes erkennen. Die Szene wirkt wie eine Inszenierung, die den Zusammenhalt und die neu gewonnene Freiheit nach den Wirren der Revolution zelebriert, doch gleichzeitig deutet sie auf eine möglicherweise fragile Balance zwischen Autorität und Volk hin.