San Rocco Bernardo Strozzi (1581-1644)
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Bernardo Strozzi – San Rocco
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Das Licht fällt von einer unbestimmten Quelle herab und beleuchtet vornehmlich das Gesicht, den Hals und einen Teil der Schulter. Dadurch entsteht ein starker Kontrast zwischen hellen und dunklen Bereichen, was dem Bild eine gewisse Intensität verleiht. Die Haut wirkt gebräunt, fast gegerbt, was auf ein Leben im Freien oder unter schwierigen Bedingungen hindeutet. Das Gesicht ist von einem langen Bart und ungepflegten Haaren umrahmt, die einen Eindruck von Askese und Entbehrung vermitteln.
Die Hände des Mannes halten ein blauweißes Tuch fest. Die Art und Weise, wie er es hält – fast schützend oder als würde er sich daran festhalten – könnte auf eine Verbindung zu einer religiösen Handlung oder einem heilenden Ereignis hindeuten. Das Tuch selbst wirkt abgenutzt und verwaschen, was die Geschichte des Dargestellten noch weiter vertieft.
Die Mimik ist subtil, aber ausdrucksstark. Der Blick ist nachdenklich, fast melancholisch, und vermittelt eine gewisse innere Anspannung. Es scheint, als ob der Mann in Gedanken versunken ist oder sich an etwas erinnert. Die Lippen sind leicht geöffnet, was den Eindruck von Atemlosigkeit oder innerer Erschöpfung verstärkt.
Die Darstellung des Mannes suggeriert ein Leben voller Leiden und Entbehrungen, aber auch eine tiefe spirituelle Stärke. Es könnte sich um einen Heiligen handeln, der durch seine Härte und sein Engagement für andere Anerkennung gefunden hat. Die Dunkelheit im Hintergrund symbolisiert möglicherweise die Prüfungen und Hindernisse, denen er begegnet ist, während das Licht auf seinem Gesicht Hoffnung und Erlösung andeutet. Insgesamt wirkt das Bild sehr persönlich und intim, als ob wir einen flüchtigen Moment in einem bewegten Leben einfangen würden.