#04440 Xavier Valls (1923-2006)
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Xavier Valls – #04440
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Auf dem Tisch sind verschiedene Gegenstände arrangiert: Eine schlichte Holztasse, ein zylindrisches Gefäß in einem blassen Grauton und ein Bündel Pinsel, das in einem Glas angeordnet ist. Neben den Pinseln liegt ein kleines, violett-lila gefärbtes Objekt, dessen Form schwer zu bestimmen ist – es könnte sich um eine Schachtel oder einen Stoffballen handeln.
Die Farbpalette ist insgesamt sehr gedämpft und basiert auf Weiß-, Beige-, Grau- und Brauntönen. Die Lichtführung spielt eine zentrale Rolle: Ein starkes, diffuses Licht fällt von links in den Raum und beleuchtet die Objekte. Dadurch entstehen weiche Schatten und Reflexionen, die der Szene eine gewisse Tiefe verleihen. Der Hintergrund ist fast vollständig in gleißendes Weiß getaucht, was die Vordergrundobjekte noch stärker hervorhebt und einen Eindruck von Leere und Distanz erzeugt.
Die Anordnung der Gegenstände wirkt beiläufig, aber dennoch sorgfältig durchdacht. Es entsteht ein Gefühl des Innehaltens, der Kontemplation. Die Pinsel deuten auf eine künstlerische Tätigkeit hin, lassen jedoch die Hand des Künstlers selbst unsichtbar. Dies könnte als Metapher für den kreativen Prozess interpretiert werden – das Schaffen, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen.
Die Reduktion auf wenige, einfache Formen und die monotone Farbgebung erzeugen eine Atmosphäre der Stille und Besinnlichkeit. Die Komposition wirkt fast schon meditativ und lädt den Betrachter ein, in die Details einzutauchen und eigene Interpretationen zu entwickeln. Es liegt eine gewisse Melancholie über dem Bild, die durch das diffuse Licht und die gedämpften Farben verstärkt wird. Der Raum selbst scheint nicht eindeutig definiert; er könnte sich als Atelier oder als stiller Winkel im Haus des Künstlers vorstellen lassen.